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Gartentipps im Juli
KräuterschätzeBalkon und Terrasse sei dank! - Mit Kräutern im Topf oder im Kasten können Sie so richtig aus dem Vollen schöpfen: Zarte Rucola-Blättchen für Salate, Pizza & Co., Ausgefallenes wie rotes Basilikum fürs feurige Thai-Curry oder grünes Basilikum für den Sommerklassiker Tomaten mit Mozzarella. Alles aus eigenem Anbau und soooo aromatisch!
Im Orient weiß man, was gegen Hitze hilft: Warum nicht auch hier davon profitieren und aromatischen Tee aus frischen Minzeblättern genießen?
Wie das schmeckt! Die meisten Kräuter wachsen problemlos in Töpfen oder Kästen, wenn ihre Standortbedingungen berücksichtigt werden. Viele lieben einen vollsonnigen Platz und einen nahrhaften, leicht alkalischen Boden. Sie mögen regelmäßiges Gießen, aber vertragen keine Staunässe. Kräutertöpfe verbinden Nutzen auch mit Schönheit: Viele Kräuter blühen mit kleinen, zarten Blüten, duften intensiv und haben ein fantastisches Aroma. Wunderbar schmeckt es zum Beispiel, wenn frisches Basilikum auf Pastagerichte, Suppen und Rühreier gestreut wird. Je nach Sorte duftet es sogar nach Zitronen oder Zimt! Auch die Kapuzinerkresse verbindet Schönheit mit Wohlgeschmack. Die Blätter werden – sparsam – als Salatgewürz verwendet und die Blüten sind ein wunderschöner, essbarer Schmuck.
Minzen bevorzugen im Gegensatz zu den allermeisten Kräutern einen leicht sauren Boden und benötigen für ihr starkes Wachstum ein größeres Gefäß und ausreichend Wasser. Sie eignen sich hervorragend für erfrischende Tees und als i-Tüpfelchen auf Süßspeisen, zum Beispiel zu frischen Erdbeeren, gemischt mit Honig.
Prächtiges Grün Die gute Petersilie zum Beispiel ist gar nicht so simpel, wie man denkt: Neben der glattblättrigen Schnittpetersilie gibt es altbewährte, gekrauste Sorten, die schon in Omas Küche beliebt und geschätzt wurden. In Salaten oder frisch auf dem Kräuterbrot macht sich auch Schnittlauch prächtig. Er wächst in der Sonne oder auch im Halbschatten und will regelmäßig gegossen werden. Bei Salbei stellt sich manchem die Frage: ist er eine würzende Zierpflanze oder ein zierendes Würzkraut? Egal, auf jeden Fall schmeckt er zu Nudeln oder zum Kalbsschnitzel und erfreut je nach Sorte mit dekorativem grauen, grüngelb geschecktem, rotgrau gezeichnetem Laub und breitrunden oder schmalen Blättern. Ein Genuss für Gaumen und Augen gleichermaßen! Tipps: - Während Kräuter im Freiland zurückhaltend gedüngt werden sollten, möchten sie im Topf einmal monatlich zusätzlich „gefüttert“ werden. - Besonders praktisch für Vielbeschäftigte oder Vergessliche: Mit Thymian, Majoran, Oregano und Rosmarin ist man auf der sicheren Seite, auch wenn man ein- oder zweimal das Gießen vergisst. Aus ihrer Heimat, dem sonnigen Süden, sind sie es gewohnt, einige Zeit ohne Wasser auszukommen. - Wer das Mittelmeer-Gefühl auf dem Balkon noch intensivieren möchte, kombiniert seinen Kräuterschatz mit einem Lavendelstrauch und einem Oliven- oder Zitronenbäumchen. Dann heißt es nur noch die Augen schließen, tief durchatmen und sich in den Süden denken! Quelle: CMA |
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