Alpenveilchen

Duftende Gartenalpenveilchen

Der nachlassende Blütensegen kündigt das Sommerende an und gibt Hoffnung auf einen goldenen Herbst. Damit ist aber die Gartensaison noch lange nicht zu Ende. Es beginnt ein neuer Abschnitt und lässt den Winter dabei fast vergessen. 
 
Die Saison der beliebten Alpenveilchen beginnt, und mit den lieblich duftenden Artgenossen, verwandeln sich Balkonkästen, Terrassen und Vorgärten  in traumhafte Urlaubserinnerungen.
 
Vor allem die kleinblütigen Mini- oder Midi-Alpenveilchen, in Kombination mit Eriken, Callunen, Zierkohl, Gräsern (siehe Bild) sind für das herbstliche Freiland geeignet. Obwohl sie zu den Zimmeralpenveilchen, botanisch  Cyclamen persicum gehören, können sie draußen Temperaturen bis zum Gefrierpunkt vertragen.
 
Sie sind vergleichbar mit Chrysanthemen, aber eher besser, da  nach einem leichten Frost  neue Blüten aus den noch unversehrten Knospen kommen können. Nach längerem Freilandaufenthalt können die Alpenveilchen vor den strengeren Winterfrösten ins Haus genommen werden und blühen dort in einem kühlen Zimmer noch bis zum Frühjahr. Mit Beendigung der Blüte beginnt die Ruhepause, das Giessen wird eingestellt und die Knolle kann bis Mitte Juli trocken im Topf stehen bleiben. Danach die Knolle aus dem Topf nehmen und in neue, gute Erde eintopfen. An einem hellen Standort mäßig feucht gehalten, treiben sie zu neuer Schönheit aus.

Neben den hier beschriebenen Alpenveilchen gibt es noch viele Wildformen, die für unsere Gärten geeignet sind, teils herbstblühend, teils frühjahrsblühend. An günstigen Standorten vermehren sie sich sogar gut durch Aussamen. Alle stehen aber unter Artenschutz. Zum  Kauf werden sie als Knollen angeboten und es muss deklariert sein, dass sie aus Kulturvermehrung stammen.
 
Bezugsquellen über Knollen von Wildformen können sie erfragen unter info@wesilaun.de 

 
Quelle: Maurus Senn
 

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