Die wichtigsten Arbeiten im Ziergarten

Im Oktober

  • Im Oktober haben alle Zwiebelblumen Hochsaison. Sie können sie noch überall im Garten verteilen. Je eher Sie die Zwiebeln in diesem Monat stecken, desto besser werden sie noch einwurzeln.
  • Viele einjährige Sommerblumen sind nun verblüht. Reißen Sie die Pflanzen heraus und bringen sie zum Kompost. Sie werden den Pflanzen im nächsten Jahr als Nahrung dienen.

  • Es ist zwar auf den Rabatten leerer geworden, aber noch immer leuchten zahlreiche späte Blüten: Fette Henne, Staudenastern, Herbstanemonen, Myrtenastern, Herbstmargeriten und auch die Chrysanthemen.

  • Im Oktober können Sie auch schon ein neues Staudenbeet anlegen oder Ihr altes umgestalten. Fast alle ausdauernden Blütengewächse eignen sich für die Herbstpflanzung. Jetzt teilen Sie am besten auch die zu groß gewordenen Stauden in Ihren Rabatten. Vielleicht können Sie ja in Ihrer Wohngegend einen Pflanzentausch veranstalten. So bekommt man ohne großen Aufwand und Einsatz von Geld an wunderschöne Blütenstauden, die man schon immer haben wollten.

  • Im Oktober ist auch der letzte Termin zum Verpflanzen der Zweijährigen wie: Bartnelken, Goldlack und Marienglockenblume. Stiefmütterchen und Hornveilchen können Sie unbesorgt auch noch später verpflanzen.

  • Die nicht so zierenden, verblühten Stauden schneiden Sie zurück. Zwischen den Pflanzen jäten Sie das letzte Unkraut und lockern den Boden. Achten Sie bitte dabei auch auf bisher unentdeckt gebliebene Schneckengelege und vernichten sie. Beim Arbeiten zwischen den Stauden darauf achten, dass die Wurzeln nicht beschädigt werden.

  • Wer Rosen oder andere Laubgehölze pflanzen möchte, muss sich meist bis zum Monatsende gedulden. Gute Baumschulen verkaufen laubabwerfende Gehölze erst, wenn die Ruhezeit beginnt und die Blätter abfallen. Nutzen Sie die ersten Oktoberwochen schon dazu, alle Pflanzstellen auszusuchen und mit Kompost, organischem Dünger und einer Laubabdeckung vorzubereiten. Ab Ende Oktober können Sie dann Rosen, Ziersträucher, Wildsträucher und Klettergehölze (z.B. Clematis, Geißblatt oder Kletterhortensie) pflanzen. Die empfindlichen Glyzinen dürfen nur im Frühjahr neu gesetzt werden.

  • Dahlien bleiben so lange im Freien, bis der erste Frost Blätter und Blüten vernichtet. Danach graben Sie die Knollen an einem sonnigen Tag aus. Die Stiele werden, bis auf einen etwa handbreiten Rest, abgeschnitten. Lassen Sie möglichst viel Erde in den Zwischenräumen der Knollen. Nachdem die "großen Brocken" einen Tag lang abgetrocknet sind, können Sie sie im Keller in Kisten mit feuchtem Sand einschlagen.

  • Entfernen von krankem Holz: Abgestorbene Äste und Zweige lassen sich an noch belaubten Gehölzen gut erkennen. Diese Partien zurückschneiden und das Schnittholz entsorgen.

  • Heruntergefallenes Laub sollte entfernt werden, da Rasen und Gräser Licht und Luft benötigen.



Das könnte Sie auch interessieren