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07.06.2011  

Gemüse gegart essen

Foto: mondstein / pixelio.de
Gemüse schmeckt gegart ebenso köstlich wie frisch, zum Beispiel als Schmorgurken, gefüllte Fleischtomaten, Letscho oder Salatsuppen. 
 
Schmorgurken sind ein typisches Gericht der Berliner Küche, die von den Kochtraditionen der Einwanderer aus Böhmen, Mecklenburg, Ostpreußen, Pommern und Schlesien beeinflusst wurde.
 
„Bei uns Gurkengärtnern steht dieses Gericht im Sommer ganz oben auf der Speisekarte. Hier gibt es aber auch unterschiedliche Zubereitungen innerhalb der Familie – jede auf ihre Weise sehr köstlich“, berichtet Karl Voges von der Gartenbauzentrale. Sie sind sowohl herzhaftes Hauptgericht, zum Beispiel mit Salzkartoffeln, als auch eine feine Beilage. Dieses Gericht lässt sich mit Chilischoten, Thai-Currypaste und Kokosmilch zu Nudeln oder Reis ebenfalls asiatisch interpretieren.
 
Tomaten wurden bereits von Christoph Kolumbus nach Europa gebracht und sind heute in Deutschland mit einem Verzehr von über zehn Kilo pro Haushalt das beliebteste Gemüse (auch wenn es sich botanisch gesehen um Obst handelt).
 
Cherry- bzw. Cocktailtomaten geben eine tolle Basis für eine Nudelsauce ab. Dazu einfach mit Zwiebeln in Olivenöl anbraten und mit Pfeffer und Salz abschmecken, nach Belieben Basilikum hinzufügen. Auch Rispentomaten eignen sich hervorragend für diese Art der Zubereitung.
 
Fleisch- und Roma-Tomaten bieten sich zum Füllen an: Deckel abschneiden und aushöhlen, Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter und Gewürze anbraten, Masse einfüllen und im Ofen mit Mozzarella oder Schafskäse überbacken.
„Besonders bei uns in Ostdeutschland ist das ungarische Schmorgericht Letscho beliebt“ berichtet Klaus Wilke von der Mecklenburger Ernte. Tomaten, Paprika und Zwiebeln werden angebraten und mit Paprikapulver gewürzt.  In Kombination mit Eiergraupen wird es zur Hauptmahlzeit.
 
Und der Salat? Natürlich ist er in erster Linie als frischer Blattsalat mit Dressing bekannt, doch auch hier tut Abwechslung in Form von Schmoren und Kochen gut. So kann beispielsweise ein Mini-Romana-Salat in der Pfanne in Oliven- oder Erdnussöl geschmort werden. Dazu harmoniert Crème fraîche. Auch in Streifen geschnitten und als Einlage in Kartoffelsuppe ist Mini-Romana-Salat deutscher Herkunft eine leckere Option. Kopf- und Eisbergsalat sind übrigens als Suppe abgeschmeckt mit Kräutern, Frisch- oder Ziegenkäse oder auch Sahne ein kulinarisches Highlight.
 
Quelle: Deutsches Obst und Gemüse

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