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Gartentipps im Februar
Heimische PflanzenPflegeleicht: Dass heimische Sträucher weniger Pflege durch Schnitt benötigen, nicht gedüngt werden müssen, keinen Winterschutz benötigen und auch noch billiger in der Anschaffung sind, muss jeden überzeugen.
Blüten, Blätter und Holz dienen wesentlich mehr Insekten als Nahrungsquelle, als bei fremdländischen Zierpflanzen. Das dichte Buschwerk ist für Vögel ein geschützter Nistplatz und die reifen Beeren sind bestes Winterfutter.
Unter den Sträuchern suchen Kleintiere wie Laufkäfer, Blindschleichen und Igel Nahrung und Unterschlupf, Insekten fressende Tiere wie Spinnen, Vögel oder Fledermäuse gehen dort auf die Jagd. Im Idealfall sollte vor den Sträuchern noch ein Saum aus Wildkräutern und -blumen wachsen.
Halbschatten vertragen folgende niedrige Stauden gut:
Lungenkraut, Leberblümchen, Buschwindröschen, Waldmeister, Veilchen, Farne und Wildgräser.
Statt dem bekannten Schmetterlingsstrauch (Buddleija) kann man die einen Meter hohe heimische Schmetterlingsstaude Blutweiderich ausprobieren.
Für größere Gärten gibt es viel Auswahl an Bäumen und Sträuchern, wie :
Eberesche, Traubenkirsche, Vogelkirsche, Holunder, Mispel, Haselnuss, Weißdorn, Schlehe, heimische Heckenrosen, gemeiner Schneeball u.v.m.
In kleineren Gärten kann man gut pflanzen:
Gemeine Felsenbirne, Berberitze, Sanddorn, Bibernellrose, Kätzchenweide oder Fingerstrauch unterbringen. Alternativ können Weißdorn, Kornelkirsche, Hainbuche, Feldahorn oder Eibe auch als Schnitthecken.
Auf diese Weise kann jeder Gärtner einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leisten.
Quelle: Bund Naturschutz Bayern |
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