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Leserbriefe
Träumen erlaubt Ihre Geschichte „Träumen erlaubt“ (siehe kraut&rüben 12/2011, Seite 41) habe ich mit Freude gelesen, und ich möchte Ihnen zu Ihrem Hühner-Traum folgendes erzählen:
Ich habe zwei Hühner (ganz normale braune, aber sehr liebe), seit über zwei Jahren jetzt. Zusammen mit einem hübschen Hühnerhäuschen aus Holz, gerade groß genug für zwei oder eventuell drei Hühner dieser Größe, bekam ich sie geschenkt. Seitdem leben in meinem Garten zwei Freigänger, d.h. sie haben zwar einen umzäunten Auslauf, sind aber meist frei unterwegs. Zum Glück freuen sich auch die Nachbarn über ihren Besuch.
Das Häuschen ist klein, vielleicht 1 m x 1,50 m, und steht auf 20 cm hohen Stelzen. Es hat eine Schiebetüre, die sich zusätzlich noch (Marder sind schlau!) mit einem Holzstift arretieren lässt, und davor eine kleine Treppe. Da ich bei Einbruch der Dämmerung die Schiebetür verschließe, haben Marder etc. keine Chance. Die eine Dachseite lässt sich hochklappen fürs Ausmisten oder Abnehmen der Eier – oder fürs Gutenachtsagen. Drinnen gibt es eine Sitzstange für zwei (oder drei), darunter eine Plastikwanne mit Sägespänen für leichtes Ausmisten, daneben eine zweite, kleinere, Wanne, mit Heu gefüllt, als Nest.
Gegen die Kälte habe ich das Häuschen in Strohballen eingepackt, so kommen Luise und Olga hoffentlich gut auch über diesen Winter. Hühner vertragen Kälte recht gut, Federn isolieren noch besser als ein Fell.
Zum Glück hat Luise ihre Mauser schon fast abgeschlossen.
Das Häuschen ist mit den Strohballen natürlich weniger attraktiv, aber wenn es im April ausgepackt wird, dann sieht es wieder nett aus.
Ob sich Hühner mit Ihrer Hündin Erbse vertragen würden, kann ich nicht sagen, von unseren Nachbarshunden werden sie jedenfalls toleriert (nicht aber der Hahn vom anderen Nachbarn, der gelegentlich kommt), und meine drei Katzen haben einen Heiden-Respekt, seit sie gelegentlich gepickt wurden.
Luise und Olga sind sehr soziale Tiere, sie sind fast ständig zusammen unterwegs, außer wenn eine gerade legt. Mir leisten sie bei der Gartenarbeit gern Gesellschaft, und ich habe schon wesentlich weniger Schnecken. Auch wenn ich mich auf der Terrasse sonne, liegen sie gerne in meiner Nähe. Die wunderbaren Golddotter-Eier empfinde ich eher als Zugabe.
Ich mag mir die zwei nicht mehr wegdenken und wünsche Ihnen, dass Sie sich Ihren Traum auch erfüllen können.
Mit freundlichen Grüßen
Anne Bischof
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