Besuchergärten, Gartenschauen, Naturschutzzentren

Der Ippenburger Küchengarten

 
Foto: Schloss Ippenburg
Der Ippenburger Schlossküchengarten, umgeben von einer Steinmauer aus dem frühen 15. Jahr- hundert, umfasst über 3000 m² reine Nutzfläche. Er ist rasterförmig in Felder von sechs Metern Breite und über zwanzig Metern Länge eingeteilt.
 
 Der Garten beherbergt über zehn verschiedene Sorten der Zinnie, dazu jeweils mindestens zehn verschiedene Sonnenblumen-, Erbsen-, Bohnen- und Salatsorten. Zu sehen gibt es Kohlrabi, Grünkohl in grün und purpur, Mangold in allen Farben, Basilikum in mindestens fünf Sorten, und auch all die anderen einjährigen Kräuter, wie Dill, Koriander, Majoran, usw.
 
Es gibt zwanzig Kartoffelsorten – darunter die tief violette „Vitelotte“, die sich sehr gut für einen warmen Kartoffelsalat eignet, aber auch die heiß begehrte „Linda“, die „Rosa Tannenzapfen“, „La Ratte“ und natürlich „Sieglinde“. Kapuzinerkresse, niedrig bleibend, wächst zwischen Kartoffeln – in zehn verschiedenen Farben, von mahagonirot bis cremeweiß. Auch Ringelblumen und Tagetes ergänzen sich gut zwischen den Kartoffelreihen, sowie Kümmel und Minze.
 
Der Garten ist angelegt nach den Regeln der Mischkultur, wie sie Marie-Luise Kreuter in ihrem Buch "Der Biogarten" dargestellt hat. Gesät wird frei nach Gefühl, unter Berücksichtigung des Flächenbedarfs der einzelnen Sorten und mit dem Ziel, ein möglichst buntes, sinnliches und üppiges Beet zu erhalten.
 
Ein großer Teil des Küchengartens wird als „Viktorianischer Cutting Garden“ angelegt. Lange Reihen hoher und mittelhoher Schnittblumen, die, falls nötig, an Drähten oder Bändern Halt finden. Sommerrittersporn, Zinnien, Jungfer im Grünen, Dahlien, Gladiolen und vieles mehr.
 
Es gibt noch den „kulinarischen Garten“, der wiederum aus einem asiatischen, einem mediterranen und einem regionalen Teil besteht. Ein Bereich wird einer großen Auswahl essbarer Blüten gewidmet, dazu gibt es ein Beet für „Teepflanzen“, wie Minze, Verveine, Melisse, sowie ein Beet mit ausdauernden Kräutern, wie Rosmarin, Lavendel, Salbei, Raute und vieles andere mehr.
 
Herbstfest und Gartentage im Juli
 
Im Küchengarten wird zu den Ippenburger Gartentagen (1.- 3. Juli 2011)  eine großartige Vielfalt zu sehen sein. Die herbstliche Fülle zum Ländlichen Herbstfest am 10. und 11. September 2011 ist dann Höhepunkt und Abschluss der Ippenburger Saison zugleich.
 
Für Gruppen ist die Besichtigung des Küchengartens vom 14. Juni bis zum 9. September 2011 jeweils von Dienstag bis Freitag unter Voranmeldung möglich (Anmeldungen über die Tourist-Info Bad Essen (05472-94920), Führung „Solepark und Küchengarten“).
 
Quelle und mehr Informationen: Schloss Ippenburg

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