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Klee im Rasen
Klee im Rasen
Der Biogärtner und sein Rasen
Selten findet man einen makellosen englischen Rasen im Garten eines Biogärtners.
Gerne überlässt er der Natur ihren Lauf und beobachtet mit Spannung, welches Blümchen
sich wo einen Platz erobern kann. So leuchten bald aus dem grünen Teppich goldgelber
Löwenzahn, rosa-weiße Gänseblümchen und himmelblaue Veronika. Solch ein Blumenrasen
wirkt fröhlicher und ist auch insektenfreundlicher als das Einheitsgrün, denn
Bienen, Schmetterlinge und Hummeln sind besonders im Frühling dankbar für jede
Nektarquelle.
Manche Wildkräuter, wie der sich rasch vermehrende Klee, möchte man allerdings ein wenig im Zaum halten. Wenn Klee im Rasen zu Plage wird Da sich der Klee über seine Ausläufer vermehrt, können Sie ihn aus dem Rasen herausrechen. Abmähen hilft nur bedingt, denn auch nach dem Rasenschnitt bleiben viele Kleeblüten zurück, die reife Samen produzieren und von Ameisen gerne weiterverbreitet werden. Durch intensives Vertikutieren im Herbst und Frühling mit anschließendem Absanden können Sie den Bewuchs weiter dezimieren. Kahle Stellen, die durch das Vertikutieren entstehen, müssen neu eingesät werden. Das Wachstum von Klee im Rasen ist ein Symptom für verdichteten, lehmhaltigen Boden, deshalb sind Bodenpflege und die Förderung der Gräser durch Vertikutieren, Belüften und eine Nährstoffversorgung mit einem organischen Dünger langfristig die wirksamsten Methoden, um unerwünschte Wildkräuter zu verdrängen. |
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