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Kräuter Special
Kräuteranbau im Garten
„Mittelmeerkräuter wie der Thymian (Thymus) zeichnen sich durch kleinblättriges, oft graues Blattwerk aus. Sie lieben es sonnig und benötigen einen eher kargen und durchlässigen Boden“, so die Expertin.
Kräuter mit weichen Blättern wie die Pfefferminze (Mentha) bevorzugen dagegen einen nahrhaften Boden, der durchaus auch in halbschattiger Lage sein darf.
Viele Kräuter wie Salbei (Salvia) oder Estragon (Artemisia dracunculus) sind mehrjährig. Das heißt, sie treiben immer wieder aus und können jahrelang an einem Standort wachsen.
Es gibt aber auch einjährige Kräuter, wie Basilikum (Ocimum) und Borretsch (Borago officinalis). Diese sollten erst ab Mitte Mai ins Freie gepflanzt werden, wenn keine Nachtfröste mehr drohen.
Nur wenige Kräuter sind zweijährig. Sie blühen und fruchten erst im zweiten Jahr und säen sich dann aus. Beispiele hierfür sind Fenchel (Foeniculum) und Engelwurz (Angelica).
Erika Jantzen: „Da Kräuter Lebensmittel sind, sollte man beim Einkauf auf die Produktionsbedingungen achten, dies nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus geschmacklichen Gründen: Kräuter, die regional herangezogen wurden, sind vor allem im Frühjahr besser an das jeweilige Klima angepasst.“
Quelle: Bund deutscher Staudengärtner im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG)
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