Lichtblicke im Winter

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Christrosen trotzen der Kälte und blühen mitten im tiefsten Winter. 
 
Der Winter bringt es an den Tag. Manche Pflanzen beeindrucken dann – anders als im Sommer – mit ihrer Wuchsform, ihren Zweigen oder ihrer Rinde. Es gibt sogar einige Stauden und Gehölze, die im Winter trotz Kälte blühen. 
Die Christrose (Helleborus niger) ist einer dieser Winterblüher.
 
Diese schöne kleine Staude hat weiße, gelegentlich auch rötlich getönte Blüten, die sich schon in der Weihnachtszeit öffnen und einen wunderbaren Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern bilden. Die Blütezeit reicht bis in den März hinein.
 
Auch wenn die Christrose nur etwa 25 Zentimeter hoch wird - ihre hellen, großen Schalenblüten, die sich über den handförmigen wintergrünen Blättern erheben, fallen auf.
 
Diese aparte Staude gedeiht gut im Halbschatten vor oder unter lichten Gehölzen und macht auch in Gefäßen eine gute Figur. Sie eignet sich deshalb ausgezeichnet für winterliche Pflanzenarrangements auf Balkon und Terrasse oder auch als freundlich-festlicher Willkommensgruß am Hauseingang.
 
Früher wurden der Christrose besondere Kräfte nachgesagt, denn eine Pflanze, die mitten im Winter blüht, musste über magische Fähigkeiten verfügen. Auch heute hat sie noch etwas Magisches an sich - ihre hellen, frischen Blüten in der Weihnachtszeit verzaubern den Betrachter und machen sie zu einem besonderen Pflanzenliebling.
 
 
Quelle:PdM

Schlagworte Christrosen | Helleborus

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