Holzherde

Omas Holzherd hat Zukunft

Foto: Karl-Heinz Häussler GmbH
Die neue Generation der Holzherde erfüllt strenge Normen – alte Geräte genießen eine Schonfrist.
 
35–40 Tausend Holzherde werden jährlich neu angeschlossen, und der Trend ist ungebremst.
 
Viele junge Familien entscheiden sich bewusst für die altbewährte Küchentechnik. Sie wollen unabhängig sein von steigenden Energiekosten und dem Klimawandel etwas entgegensetzen.
 
Holz verbrennt klimaneutral
 
Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: Beim Holzbrand gelangen winzige Staubpartikel in die Abluft, die unsere Gesundheit gefährden können. Die Zunahme solcher Feinstäube in vielen Städten hat den Gesetzgeber auf den Plan gebracht.
 
Seit März 2010 gelten Grenzwerte für Abgase, die aus privaten Schornsteinen dampfen; ab 2015 werden diese noch verschärft. Die Normen begrenzen Feinstaub sowie Kohlenmonoxid und fordern einen Mindest-Wirkungsgrad der Geräte.
 
Grenzwerte für Abgase
 
In Punkto Verbrennungstechnik hat sich bei den Feststoffbrennherden (für Scheitholz und Braunkohlenbriketts) in wenigen Jahren viel getan. Wer jetzt einen Holzherd kauft und anschließt, kann sicher gehen, dass dieser die aktuell gültigen Abgas-Normen erfüllt, und dass er auch nach 2015 zeitlich unbegrenzt darauf kochen kann. Viele der angebotenen Holzherde erreichen schon heute die ab 2015 geforderten Werte. An diesen sollte sich orientieren, wer einen Umzug (mit seinem Herd!) nicht ausschließt. Jeder Neuanschluss nach 2015 muss die dann gültigen Anforderungen erfüllen.
Elisabeth Melzer

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