Spargel des Winters

© M.Franke - Fotolia.com
Schwarzwurzeln sind ein unscheinbares, aber äußerst schmackhaftes Gemüse.
 
Die zarten Stangen erinnern in der Zubereitung und im Geschmack an Spargel, sind aber im Aroma etwas würziger und eher nussartig.
 
Schwarzwurzeln sind kalorienarm und enthalten unter anderem die Vitamine A, C und E, verschiedene B-Vitamine, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen und Phosphor. Im dicken weißen Milchsaft stecken Bitterstoffe und der Ballaststoff Inulin.

Vielseitig zubereiten

Schwarzwurzeln schmecken in der Suppe, im Eintopf und Gratin, in einem edlen Risotto, als Püree oder Gemüsebeilage zu Wildgerichten.
 
Die Stangen sind wie Spargel zu einer Béchamelsoße und Schinken oder in einer leckeren Quiche ein Genuss.
 
Sie können auch roh zu Salat verarbeitet werden. Dazu werden sie gerieben und zum Beispiel mit etwas Zitronensaft, Joghurt oder saurer Sahne, frischen Kräutern und einem Hauch Meerrettich verfeinert.
 
Das Putzen der Wurzeln ist sehr aufwändig, und der austretende Saft kann die Hände verfärben. Daher ist es ratsam, bei der Verarbeitung Gummihandschuhe zu tragen. Man kann die Stangen unter fließendem Wasser abbürsten, in Salzwasser dämpfen und abziehen. Es ist aber auch möglich, die Wurzeln zu schaben und sofort in eine Mischung aus Wasser, Essig und Mehl oder Zitronenwasser einzulegen. So bleiben die Stangen schön weiß.
 

Winterharte Pflanze

Die Schwarzwurzel gehört zur botanischen Familie der Korbblütler und ist eine ausdauernde winterharte Pflanze. Ursprünglich ist sie in Spanien beheimatet und wird erst seit dem 17. Jahrhundert als Gemüse angebaut. Die weiße Wurzel hat eine braunschwarze korkartige Rinde. 
 
Im Gemüsefach des Kühlschranks lassen sich Schwarzwurzeln, in einem Küchentuch verpackt, ein bis zwei Wochen aufbewahren.
 
 
Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de
 


Das könnte Sie auch interessieren