Studentenblumen im Gemüsebeet

Ungefüllte Studentenblumen (hier in Gelb) erscheinen etwas schlichter, bieten aber reichlich Nektar für Insekten.
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Tagetes vertreiben viele Fliegenarten und vernichten Fadenwürmer oder Bodenälchen (Nematoden).
 
Studentenblumen (Tagetes patula, T. tenuifolia) kommen als Partner mit allen Gemüse- und Salatarten zurecht: Bohnen, Gurken, Kartoffeln, Kohl, Lauch, Petersilie, Salat, Tomaten, Zwiebeln etc.
 
Sie fördern durch Wurzelausscheidungen die Bodengesundheit, sie behindern die Entwicklung von pflanzenschädlichen Nematoden, vertreiben Ameisen, Weiße Fliegen und Lauchmotten aus dem Gemüsebeet.
 
Zudem gedeihen sie in jedem Gartenboden, einen sonnigen Standort und ausreichende Bodenfeuchte vorausgesetzt.
 
Studentenblumen gehören zu den Lieblingspflanzen von Schnecken. Manche Gärtner
Gefüllte Tagetes: sie sind hübsch, aber leider keine Futterquelle für Insekten.
© Jens Bredehorn / pixelio.de
rahmen ihre Gemüsejungpflanzen mit einem Wall aus Tagetes ein, um ihr Gemüse zu schützen.
 
Ab April kann man Studentenblumen direkt ins Freiland säen, meist werden jedoch vorgezogene Tagetes ausgepflanzt. Die Keimtemperatur liegt bei 15 bis 18 Grad Celsius. Entfernen Sie regelmäßig verwelkte Blüten, dann treibt die Pflanze immer wieder neu aus.
 
 
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