Pflege im Winter

Bis es draußen wieder warm genug ist, fühlen sich Bougainvillea, Roseneibisch und Zierbanane im Wintergarten wohl.
© CMA
Zimmerpflanzen, sowie ihre Verwandten im Winterlager, leben in diesen Wochen gefährlich.
 
Denn Gärtner haben nun Zeit, sich ausgiebig und mit voller Gießkanne um ihre grünen Mitbewohner zu kümmern.
 
Dabei hungern die Pflanzen im Winter am meisten nach Licht. Vielen ist es zu warm, einigen zu kalt, fast allen zu naß. Im Winterschlaf sind sie wehrlos gegen Pilze und Bakterien, die in der Erde auf ihre modrig-feuchte Stunde warten.  
 
Zimmerpflanzen im Winter
 
Obwohl gut ernährt und gepflegt, leiden Zimmerpflanzen in unseren Breiten im Winter unter Lichtmangel. Düngen nützt nichts, denn das liefert keine Energie und ohne dieser können sie mit Nitrat, Kalium und Co. wenig anfangen.
 
Kühl und ohne Laub überstehen Granatapfel, Bougainvillea und Fuchsie die lichtarme Zeit am besten. Wärmer gehaltene belaubte Exemplare brauchen viel Licht. Auch fröstelnde Zitruspflanzen verlieren ihre Blätter. Sie treiben im Frühjahr neu und blühen auf den Schock hin besonders üppig.
 
Wer zweifelt, ob noch Leben in seinen blattlosen Pfleglingen steckt, schneidet ein Stück Zweig ab, das Mark sollte grün sein, zumindest außen ringförmig. Ist es beigebraun, sieht es schlecht aus. Dann eventuell noch ein Stück opfern und hoffen, dass zumindest Stammgrund oder Wurzeln ausschlagen.
 
Nicht gleich aufgeben! So manch vermeintliche Topfleiche ist ab März, April wieder zu neuem Leben erwacht.
 

 
 
 
 
 


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