Äpfel lagern: So geht’s richtig!

Äpfel richtig einlagern
Richtig gelagert halten Äpfel mehrere Monate. - Foto: Conny Hagen / stock.adobe.com

Die Apfelernte war ertragreich, aber natürlich können Sie nicht alle Äpfel auf einmal verzehren. Die gute Nachricht: Müssen Sie auch nicht. Richtig eingelagert hält ein Vorrat von „grünen“ Äpfeln drei bis fünf Monate.

Aber: Eingelagerte Äpfel reifen nach. Sie verbessern zwar ihr Aroma und werden süßer, verlieren jedoch auch an Feuchtigkeit. Dadurch werden sie runzelig und mehlig.

Bei niedrigen Temperaturen – optimal sind drei bis fünf Grad Celsius – und hoher Luftfeuchtigkeit, kann der Reifeprozess verzögert werden.

Wie lagert man Äpfel richtig ein?

Folgende Orte eigenen sich gut, um Äpfel zu lagern:

  • unbeheizte Keller
  • frostsichere Garagen
  • kühle Dachböden

Darauf sollten Sie bei der Lagerung außerdem achten:

Die Früchte sollten nebeneinanderliegen, ohne sich zu berühren. Dafür eigenen sich flache Holzkisten – sogenannte Apfelstiegen – oder großflächige Regalböden. Besonders komfortabel sind zudem spezielle, großformatige Schubladenregale, sogenannte Apfelhorden. Sie können aber auch flache Pappkartons verwenden. Lagern Sie die Früchte mit dem Stiel nach unten.

Wichtig: Da Äpfel das natürliche Reifungsgas Ethylen verströmen, sollten sie nicht neben empfindlichem Obst und Gemüse wie Birnen, Broccoli, Blumenkohl, Gurken und Tomaten aufbewahrt werden. Ethylen-unempfindliche Arten wie Blattgemüse, Lauch und Pilze vertragen die Nähe von Äpfeln hingegen gut.

Was tun, wenn es noch zu warm ist, um Äpfel für den Winter einzulagern?

Wie eingangs bereits erwähnt, ist eine Lagertemperatur von drei bis fünf Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 60 bis 70 Prozent ideal. Die Schuppen oder Keller, in denen das Obst über Winter lagern soll, sind jedoch häufig noch zu warm, wenn schönes, mildes Herbstwetter herrscht.

Solange noch keine starken Nachtfröste drohen (ein bis zwei Grad unter Null halten Äpfel oder auch Birnen aus), können Sie den Erntesegen auch an einer

  • schattigen,
  • kühlen und
  • regengeschützten

Stelle aufbewahren, zum Beispiel unter dem Dachvorsprung an der kühlen Nordwand des Hauses.

Quelle: BUND Lemgo

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