Äpfel lagern: So geht’s richtig!

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Äpfel zu ernten? Und wie lagert man Äpfel, damit sie möglichst lange frisch und knackig sind? Diese Fragen beantworten wir im Video. Im Artikel haben wir die Tipps zum Nachlesen zusammengefasst.

Apfelernte: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Um herauszufinden, ob Äpfel erntereif sind, gibt es einen einfachen Trick: den Kipp-Test. Reife Äpfel lassen sich relativ leicht vom Baum pflücken. Müssen Sie Kraft aufwenden oder den Apfel drehen, dann ist er einfach noch nicht so weit. Im Video sehen Sie, wie der Kipp-Test funktioniert.

Äpfel richtig lagern

Eingelagerte Äpfel reifen nach. Sie verbessern zwar ihr Aroma und werden süßer, verlieren jedoch auch an Feuchtigkeit. Dadurch werden sie runzelig und mehlig. Deshalb ist es wichtig, auf die richtigen Bedingungen beim Lagern der Äpfel zu achten.

Bei niedrigen Temperaturen – optimal sind drei bis sechs Grad Celsius – und hoher Luftfeuchtigkeit, kann der Reifeprozess verzögert werden.

Wie lagert man Äpfel richtig ein?

Der richtige Standort ist das A und O. Folgende Orte eigenen sich gut, um Äpfel zu lagern:

  • unbeheizte Keller
  • frostsichere Garagen
  • kühle Dachböden

Darauf sollten Sie bei der Lagerung außerdem achten:

Die Früchte sollten nebeneinanderliegen, ohne sich zu berühren. Dafür eigenen sich flache Holzkisten – sogenannte Apfelstiegen – oder großflächige Regalböden. Besonders komfortabel sind zudem spezielle, großformatige Schubladenregale, sogenannte Apfelhorden. Sie können aber auch flache Pappkartons verwenden. Lagern Sie die Früchte mit dem Stiel nach unten.

Wichtig: Da Äpfel das natürliche Reifungsgas Ethylen verströmen, sollten sie nicht neben empfindlichem Obst und Gemüse wie Birnen, Broccoli, Blumenkohl, Gurken und Tomaten aufbewahrt werden. Ethylen-unempfindliche Arten wie Blattgemüse, Lauch und Pilze vertragen die Nähe von Äpfeln hingegen gut.

Was tun, wenn es noch zu warm ist, um Äpfel für den Winter einzulagern?

Wie eingangs bereits erwähnt, ist eine Lagertemperatur von drei bis sechs Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 Prozent ideal. Die Schuppen oder Keller, in denen das Obst über Winter lagern soll, sind jedoch häufig noch zu warm, wenn schönes, mildes Herbstwetter herrscht.

Solange noch keine starken Nachtfröste drohen (ein bis zwei Grad unter Null halten Äpfel oder auch Birnen aus), können Sie den Erntesegen auch an einer

  • schattigen,
  • kühlen und
  • regengeschützten

Stelle aufbewahren, zum Beispiel unter dem Dachvorsprung an der kühlen Nordwand des Hauses.

 

Teilen