Äpfel richtig einlagern

Richtig eingelagert hält ein Vorrat von „grünen“ Äpfeln drei bis fünf Monate.
 
Eingelagerte Äpfel reifen nach. Sie verbessern ihr Aroma, werden süßer, verlieren aber auch an Feuchtigkeit. Sie werden runzelig und mehlig.
 
Bei niedrigen Temperaturen – optimal sind vier Grad Celsius – und hoher Luftfeuchtigkeit, kann der Reifeprozess verzögert werden.
 
Äpfel richtig einlagern
 
Gute Lagerstätten sind daher unbeheizte Keller, frostsichere Garagen oder kühle Dachböden.
 
Die Früchte sollten nebeneinander liegen ohne sich zu berühren. Dafür eigenen sich sogenannte Apfelstiegen, das sind flache Holzkisten, oder großflächige Regalböden.
 
Besonders komfortabel sind spezielle, großformatige Schubladenregale, sogenannte Apfelhorden. Es können aber auch flache Pappkartons verwendet werden. Die Früchte lagert man mit dem Stiel nach unten.
 
Da Äpfel das natürliche Reifungsgas Ethylen verströmen, sollten sie nicht neben empfindlichem Obst und Gemüse wie Birnen, Broccoli, Blumenkohl, Gurken und Tomaten aufbewahrt werden. Ethylen-unempfindliche Arten wie Blattgemüse, Lauch und Pilze vertragen die Nähe von Äpfeln hingegen gut.
 

Quelle: BUND Lemgo

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