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Alle Jahre wieder: Löwenzahn

Freuen Sie sich mit mir an dem Frühlingsboten Löwenzahn, der sich auch kulinarisch einsetzen und nutzen lässt – für Blütenbutter, Sirup, Salate und mehr.

Sie kommen aus den Zwischenräumen von Bodenplatten, tauchen im aufgebrochenen Straßenbelag auf, durchstoßen die trockene Erdkrume und nehmen Beete, Wiesen sowie Rasen in Besitz. Wir können uns über soviel Vorwitz ärgern, falls es uns um akurate Blumenbeete und einen englischen Rasen geht. Oder wir freuen uns an den gelben Sonnen, die so viel Lebenslust ausstrahlen, die kulinarisch nutzbar sind und zudem eine prima Bienenweide hergeben. Bienen jubeln jedenfalls, wenn sie den Löwenzahn sehen, wozu sie im restlichen Jahreslauf immer seltener einen Grund haben.

Löwenzahnhonig zum Aromatisieren

Einst konnte ich mir nicht vorstellen, dass Löwenzahnhonig – eigentlich eingedickter Sirup – ein ernstzunehmendes Nahrungsmittel sein könnte. Bis ich ihn ausprobiert hatte. Schon der Löwenzahnauszug duftet wunderbar, wenn man ihn mit Zucker einköchelt, und auch der Sirup schmeckt aromtisch-würzig. Seither verwende ich Löwenzahnhonig gelegentlich zum Aromatisieren von Süßspeisen, zum Süßen von Joghurt, Sahne und Obstsalat, als Brötchen-Aufstrich, aber vor allem für das kleine süße Etwas, das manche Salatsoße erst rund macht. Vorher hatte ich immer ein Glas Ahornsirup oder Palmhonig im Haus. Und ganz früher verwendete ich Zucker, wie meine Mutter. Aber das war keine Dauerlösung.

Löwenzahn für eine Frühjahrskur

Der Löwenzahnhonig hat die Lücke geschlossen. Er ist ein heimisches Produkt und kann neben dem Zucker auch ein paar gesunde Ingredienzien vorweisen. Überhaupt enthält der Löwenzahn nicht nur reichlich Mineralien und Vitamine, er regt durch seine Bitterstoffe auch den Stoffwechsel an, er fördert die Magen- und Gallensekretion und wirkt lindernd bei Rheuma und Arthritis. Er ist ideal für eine Frühjahrskur. Um seine Urkraft zu genießen, kann man Blüten und junge Blätter unter Blattsalate mischen, beides ins Smoothie mixen oder Gemüsegerichte damit aufpeppen. Vor der Blüte sind die Blätter weniger bitter, aber mit geriebenem Apfel oder etwas Sahne kann man das Gemüse milder stimmen. Die Blätter des Löwenzahns eignen sich wohldosiert für alle Spinat-, Bärlauch- oder Giersch-Rezepturen aus meinem Blog, z.B. für Pesto, Risotto, Gnocchi, Knödel, Ravioli, Quiche oder Lasagne. Viel Spass beim Ausprobieren!

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