Amphibienwanderung hat begonnen

Foto: Bernd Kasper / pixelio.de

Auf ihren Weg aus den Winterquartieren zu ihren Laichplätzen müssen Frösche und Kröten häufig Straßen überqueren.

Dort werden sie vielfach überfahren. Aus diesem Grund stellen ehrenamtliche Helfer Krötenschutzzäune auf. Die grünen Schutzzäune verhindern, dass die Amphibien auf die Straßen gelangen. Sie leiten die Tiere stattdessen in Auffangbehälter. Von hier tragen die Helfer die Tiere regelmäßig morgens und abends über die Straße.

Helfer beim Kröten retten gesucht

Solche Schutzaktionen finden vielerorts durch regionale Organisationen statt, wie beispielsweise im Raum München durch den BUND Naturschutz (BN). Für die Aktionen werden stets Aktive gesucht, die beim Aufbau und Betreuen der Krötenschutzzäune helfen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die im Raum München gerne mithelfen möchten,
finden die Ansprechpartner des BUND Naturschutz unter www.bn-muenchen.de

Wann gehts los?

Der Startschuss zur Amphibienwanderung fällt, sobald die Temperaturen auch nachts nicht mehr unter etwa 7 Grad Celsius liegen. Bei mild-feuchtem Wetter wandern die heimischen Frösche und Kröten dann nachts von ihren Überwinterungsquartieren zu dem Laichplatz, wo sie selbst als Kaulquappe das Licht der Welt erblickt haben.

Appell an die Autofahrer

„Wir bitten die Autofahrer, in den Morgen- und Abendstunden besonders auf die ehrenamtlichen Helfer und die Amphibien aufzupassen. Fahren Sie bitte langsam! Insbesondere auf waldnah gelegenen Straßen muss mit Amphibien auf den Straßen oder mit Menschen, die zu deren Schutz unterwegs sind, gerechnet werden“ so Martin Hänsel, stellvertretender Geschäftsführer des BN in München.

Quelle: BN München

Foto: Bernd Kasper  / pixelio.de

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