Aprikosen

Aprikosen blühen schon ab März und sind extrem spätfrostgefährdet.
 
Selbst in Weinbaulagen erfrieren die Blüten in manchen Jahren.
 
Als Spalierbaum werden Aprikosen am besten an einer Ost- oder Westwand gezogen. Diese Wände erwärmen sich nicht so rasch wie eine reine Südwand, an der die Bäume noch früher als üblich blühen.
 
Die Blüte künstlich verzögern
 
Damit der Baum seine Blüten noch ein wenig zurückhält und erst dann öffnet, wenn die Gefahr von eisigen Nächten geringer ist, kühlen viele Gärtner ihre Aprikose: Eine dicke Mulchschicht auf der Baumscheibe lässt die Wärme nicht in den Boden eindringen.
 
Fichtenzweige ins Spalier gesteckt oder Bastmatten auf der Südseite des Baums aufgestellt, beschatten und kühlen das Zweiggerüst.
 
Vor Nässe schützen
 
Der Dachüberstand sollte die Bäume vor zuviel Regen schützen, denn die zweite große Gefahr für die Ernte heißt Monilia.
 
Die Pilzkrankheit befällt Blüten und Früchte. Kranke Früchte haben braune, matschige Flecken mit weißem Belag. Stehende, feuchte Luft fördert Monilia, deshalb brauchen die Bäume einen luftigen Platz. Sie sind empfindlich gegen das Abdecken mit Vlies oder Folie. Der Boden muss durchlässig sein.
 
Frostharte Sorten
 
Die klassische Marillensorte ‘Ungarische Beste’ gilt als die frosthärteste der älteren Sorten.
 
Moderne Züchtungen wie ‘Kioto ®’, ‘Harogem’, und ‘Tardicot ®’ sind ebenso selbstfruchtbar, frostfest und blühen spät. 
 
 
Foto: Peter Smola  / pixelio.de

 

Teilen