Astern pflegen

Herbstastern haben um diese Jahreszeit ihren großen Auftritt.
 
Gefahr von Mehltau
 
Astern mögen feuchte Füße. Unter Trockenheit leidende werden leicht von Echtem Mehltau befallen, ein Pilz, der die Blätter mit einem weißen, mehligen Belag überzieht. Dies betrifft vor allem ältere Exemplare, zu eng und zu trocken stehen.
 
Besonders anfällig sind Glattblattastern, während Astern-Arten mit rauen Blättern – wie die Raublatt-Astern – unempfindlich sind. 
 
Kranke Pflanzen blühen deutlich weniger als gesunde.

 

Gesunde Astern
 
Sofern man auf ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Horsten achtet, bei Bedarf ausreichend gießt und die kranken Blätter abzupft, sobald die ersten Symptome erscheinen, kann man den Befall meist verzögern. Der Boden sollte nie austrocknen.
Blüten für die Vase verwenden
 
In Jahren mit einem trocknen und heißen Sommer kommt manchmal jede Hilfe zu spät. Die Blüten befallener Pflanzen liefern trotzdem noch attraktive Sträuße. Entfernen Sie die verpilzten Blätter von den Stängeln und stecken Sie als zierendes Grün die Blätter von Farnen, Frauenmantel oder kleine Buchs- oder Ligusterzweige mit den Astern in die Vase.
 
Kahle Astern – Alle fünf Jahre teilen
 
Astern, insbesondere Glattblatt- und Rauhblatt-Astern, bilden nach außen wachsende Horste, die dazu neigen, innen zu verkahlen. Gleichzeitig schieben sich ihre Wurzeln immer weiter aus der Erde. Deshalb sollte man je nach Größe der Horste diese etwa alle fünf Jahre teilen und jeweils Stücke mit 3–5 Trieben an eine andere Stelle im Garten verpflanzen.
 
Diese Verjüngung findet am besten im Frühjahr statt, da die Pflanzen bis zum ersten Frost blühen. Nach der Blüte wäre es zum Verpflanzen zu spät. Die Teilstücke würden nicht mehr anwachsen und dem Frost zum Opfer fallen.
 
Wertvolle Nahrung
 
Auf den violetten, blauen, roten und weißen Blüten finden Bienen und Schmetterlinge Nahrung.
 

Lassen Sie die verwelkten Blüten von Astern stehen und Samen ansetzen. Viele Vogelarten sind im Winter dankbar für diese Futterquelle. Außerdem können sich die Astern dann aussamen und auf diese Weise selbst für ihre Verbreitung sorgen.  

Foto: Hartmut910  / pixelio.de

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