Aufbinden oder nicht, das ist hier die Frage!

Die meisten Stauden lassen sich fast ohne das Eingreifen des Gärtners im Garten kultivieren.
 
Beispiele dafür sind Salbei (Salvia) oder Lavendel (Lavandula), die mit einem beherzten Schnitt nach der Blüte in Form gebracht werden können. Andere bilden wie die Prachtkerze (Gaura) einen schönen, überhängenden Wuchs aus, der für ein lockeres, natürliches Gartenbild sorgt.
 
Rückhalt durch Zäune
 
Sehr hohe Stauden wie einige Herbstastern (Aster), Staudensonnenblume (Helianthus) oder Rittersporn (Delphinium) kommen besonders gut zur Geltung, wenn Sie vor Zäunen oder Mauern gepflanzt werden. Dort haben Sie einen Rückhalt und können sich anlehnen.
 
Freistehend sollten auch Sie durch entsprechende Maßnahmen unterstützt werden, um das Umkippen der Blüten und Triebe zu verhindern.
 
Schwere Blüten stützen
 
Wieder andere Stauden brauchen aufgrund ihrer großen, schweren Blüten eine Stütze, damit die Blütenpracht, besonders bei Regenwetter, nicht auf dem Boden zu liegen kommt. Das ist zum Beispiel bei Staudenpfingstrosen (Paeonia) oder Mohn (Papaver) der Fall.
 
„Wichtig ist”, so Manig, „dass wir die Pflanzen nur unterstützen, ohne sie in ihrer natürlichen Wuchsform zu sehr zu beeinträchtigen“.
 
Denn schon Karl Förster, der große Staudengärtner sagte:
 
„Wir wollen im Garten ein freiwilliges Lächeln der Natur – kein allzu mühsam abgerungenes.”
 

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