Nachträglich Akzente setzen mit Pflanzen

In manchen Fällen gilt es, ein Beet im Nachhinein mit weiteren Pflanzen aufzuwerten und Highlights zu setzen.
 
„Eine neue Ebene ins Staudenbeet bringen die weiß oder rosa blühenden Prachtkerzen (Gaura lindheimeri), die violetten Blüten der Verbene (Verbena bonariensis) oder die Blütenbälle der hohen Laucharten (Allium)“, berichtet Moll.
 
Sie erheben sich grazil über ihre Nachbarpflanzen. Gaura und Verbena bestechen außerdem durch ihre monatelange Blütezeit. „Funkien-Sorten (Hosta), wie die weißrandige Graublattfunkie Hosta ‚Francee‘ können in schattigeren Bereichen eingesetzt werden, um punktuell Akzente zu setzen“, rät der Staudenexperte.
 
Sie würden den Wurzeldruck anderer Pflanzen gut vertragen und sich auch im Nachhinein problemlos etablieren lassen. Ihre Blätter bringen durch die architektonische Form und die unterschiedlichen Blattfarben Struktur und Abwechslung in eine Pflanzung.
 
Die Farbtöne reichen von intensiv Grün, über weiß-panaschiert, bis hin zu Grau. Die Gattung umfasst sowohl 15 cm hohe „Zwerge“ für kleinere Lücken als auch bis zu 80 cm hohe Solitärpflanzen für imposante Akzente.
 
Auch Farne sind fantastische Formgeber, die sich in schattigen Bereichen wohlfühlen. Sie bereichern durch ihre filigranen Blätter und das dadurch entstehende Lichtspiel in schattigeren Bereichen.
 
 
Quelle: GMH
Teilen