Bart-Iris teilen – Schwertlilien vermehren

Iris teilen und vermehren - wie geht das?
Wer die Bart-Iris einmal im Garten hat, will nicht mehr darauf verzichten - Foto: asafaric / stock.adobe.com

Im Sommer legt die Bart-Iris eine Ruhepause ein. Daher kann man sie jetzt gut teilen und umpflanzen. Zur Anleitung Bart-Iris teilen und pflanzen. 

Unter den Begriff Schwertlilien fallen verschiedene Iris-Arten, die allerdings unterschiedliche Ansprüche haben. So hat die gelbe Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) am Teich andere Bedürfnisse, als die trockenheitsliebende Bart-Iris (Iris barbata) der Germanica-Sorten.

Bart-Iris (Iris barbata) bewahren ihre Blühkraft, wenn sie alle vier bis fünf Jahre geteilt werden. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist unmittelbar nach der Blüte.

Bart-Iris teilen – so kann man Schwertlilien vermehren

  • Alte Irisstöcke, die von innen verkahlt und nicht mehr blühfreudig sind, werden ausgegraben.
  • Schneiden Sie die jungen Rhizomstücke mit jeweils einem kräftigen Blattschopf ab.
  • Schnittstelle werden mit einem Stück Holzkohle eingerieben, um die Fäulnisgefahr zu verringern.
  • Die Blätter kürzen Sie auf etwa 15 cm ein.
  • Lassen Sie die Teilstücke eine viertel Stunde antrocknen.
  • Setzen Sie die Ableger an einen neuen Platz oder bereiten Sie die alte Pflanzstelle mit reichlich verrottetem Kompost auf.
  • Zur Bodenvorbereitung gehört es auch, alle Wurzelunkräuter zu entfernen, indem man die Pflanzstelle mindestens spatenstichtief aushebt und jedes noch so kleine Wurzel- oder Ausläuferstückchen aus der Erde herausklaubt.
  • Setzen Sie die Iriswurzeln nicht zu tief, sonst faulen sie. Das Rhizom soll noch zur Hälfte sichtbar sein.
  • Die Wurzeln sollten weder steil in die Erde tauchen noch waagrecht liegen. Am besten formt man in der Mitte des Pflanzlochs einen kleinen Erdkegel, auf dessen Spitze das Rhizom zu liegen kommt. Die Wurzeln lassen sich so leicht schräg rundherum legen.
  • Die Ableger treiben noch im selben Jahr aus und gehen mit ihren jungen Blättern in die Winterpause. Abgestorbene und verbräunte Blätter putzt man im Frühjahr aus.

Bart-Iris: Bester Standort

Die Bart-Iris treibt nicht nur im Staudenbeet, sondern auch in trockenen Kies- und Steppenbeeten schönste Blüten. Sie bewährt sich so zum Beispiel an Südhängen und vor Südwänden. Der Boden sollte eher humusarm, aber nährstoffreich sein. Ideal ist ein gut durchlässiger Boden, sandig-lehmig und kalkhaltig.

 

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