Beerenstarker Geschmack

Beerenstarker Geschmack - kraut&rüben 7/2017

Wer seine Beeren zum richtigen Zeitpunkt erntet und  schonend behandelt, wird mit feinsten Früchten belohnt.

Natürlich hängt ihr Aroma auch vom Wetter ab und davon, wie die Sträucher vorher gepflegt wurden.

Gärtner der ganz alten Schule klagen manchmal: „Früher hatten wir Himbeeren und Stachelbeeren, die ganz fantastisch waren, aber die gibt’s ja heute gar nicht mehr!“ Ob das wirklich stimmt? Denn Hand aufs Herz, so ähnlich haben wir doch alle schon mal gedacht. Und vermutlich schlägt uns dabei das Gedächtnis ein Schnippchen: Wir erinnern uns noch ganz genau an die herrlich süßen Früchte, die wir in Tante Hildes Garten stibitzt haben, während sie angeregt mit Mutter plauderte. Die Vorwürfe danach, „Nun kann ich morgen keinen Stachelbeerkuchen backen!“, haben wir getrost verdrängt. Genau wie wir nur ungerne und flüchtig an die vielen Male denken, an denen wir mit den süßesten Erwartungen eine Brombeere oder eine Himbeere in den Mund steckten und dann ernüchtert dachten: „Ach schade, die ist ja nicht halb so gut, wie sie aussieht!“

Da Beerenobst problemlos und fast nebenbei in unseren Gärten wächst, zerbrechen wir uns selten den Kopf darüber, warum die Beeren mal besonders gut sind und und uns ein anderes Mal so enttäuschen.

Es gibt aber durchaus einige Tipps und Tricks, wie man aus den Beerenfrüchten aromatische Höchstleistungen herauskitzeln kann. Die Betonung liegt auf dem Wort „kann“, denn der größte Feind der erträumten Geschmacks-Explosion ist die Witterung. Am besten schmecken alle Früchte natürlich nach einer Periode mit warmem sonnigen Wetter. In Regenzeiten sind sie deutlich wässriger.

Trotzdem – mit der richtigen Behandlung vor, bei und nach der Ernte können Sie immer das Beste aus der Situation machen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in kraut&rüben 7/2017

>> Einzelheft bestellen

>> kraut&rüben im Abo testen

Teilen