Blaue Zwerge

Blaue Zwerge - kraut&rüben 5/2017

Im Liegestuhl auf der Terrasse entspannen,den Arm ausstrecken und saftig-süße Beeren direkt vom Strauch in den Mund stecken, das geht! Die neuen kompakten Heidelbeersorten gedeihen ausgezeichnet in Töpfen.

Seit Jahren sind Heidelbeeren quasi in aller Munde – jeder will sie haben und das zu Recht. Denn die amerikanischen Schwestern unserer heimischen Waldheidelbeeren lassen im Sommer wochenlang große, saftige und süß-aromatische blaue Kuller reifen.

In den Geschäften werden Heidelbeeren in niedrigen Schälchen zu hohen Preisen angeboten und sind nicht einmal immer frisch. Da lohnt es sich doppelt und dreifach, den pflegeleichten Sträucher im eigenen Garten eine neue Heimat zu geben.

Kulturheidelbeeren sind zwar nah mit Waldheidelbeeren verwandt, aber sie kriechen nicht über den Boden, die alt bewährten Züchtungen mausern sich im Laufe einiger Jahre zu 1,60 bis 2 m hohen und gut 1 m breiten Büschen heran. Da man mehr und schönere Früchte erntet, wenn zwei oder drei Sorten im Garten wachsen, sollte man für das Heidelbeerbeet also mindestens 2–3 m2 einplanen.

Im Gegensatz zu unseren schattenverträglichen heimischen Waldbewohnern verlangen die Amerikanerinnen einen freien, möglichst sonnigen Standort, sonst entwickeln die Beeren nicht genug Aroma. Die Sträucher im überfüllten Garten irgendwo in eine düstere Ecke quetschen, bringt also nichts! Setzen Sie die Pflanzen lieber in Töpfe und gönnen Sie ihnen einen Platz in der ersten Reihe auf der Terrasse, der sonnigen Einfahrt oder dem Balkon.

Dafür eignen sich die neuen Sorten, die sehr langsam und dicht-buschig wachsen, besonders gut.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in kraut&rüben 5/2017

>> Einzelheft bestellen

>> kraut&rüben im Abo testen

Teilen