Blauregen: Herrliche Blütengirlanden

Er blüht einem buchstäblich über den Kopf – der Blauregen. Foto: Adobe Stock/kelifamily

Er gehört zu den Pflanzen, die den Mai zum Wonnemonat machen: Der Blauregen. Er lässt einem die Blüten buchstäblich über den Kopf wachsen.

Seine langen Trauben baumeln von Spalieren, Pergolen, Carports oder großen Rosenbögen herab und locken Bienen, Hummeln und zahlreiche andere Insekten an. Jede besteht aus vielen einzelnen Schmetterlingsblüten, die bei manchen Sorten auch noch duften.
Das Klettergehölz erobert die Senkrechte, indem es seine Triebe um jede Stütze schlingt, die ihm Halt bietet. Achten Sie darauf, dass es seine Rankhilfe nicht erdrückt. Denn mit zunehmendem Dickenwachstum des Holzes würgt der Blauregen „schwache“ Aufstiegshilfen im Laufe der Jahre auch mal ab.
Stabile Kletterhilfen
  •  Wandspaliere halten daher wenigstens 2 m Abstand zu Dachrinnen und Regenrohren und mindestens 20 cm zur Mauer.
  • Klettergerüste wählt man aus stabilem Metall.
  • Wer auf Nummer sicher gehen will, wickelt Langtriebe, die sich um senkrechte Stützen geschlungen haben, im Herbst ab und bindet sie aufrecht am Gerüst fest, damit sie in dieser Position verholzen.
Man unterscheidet verschiedene Arten:
Der Japanische Blauregen (Wisteria floribunda) windet sich rechts herum um seine Stützen und erreicht 8 bis 10 m Höhe.
Der Chinesische Blauregen (Wisteria chinensis) schlingt links herum und erklimmt 10 bis 15 cm Höhe. Er blüht vor dem Laubaustrieb.
Der Amerikanische Blauregen (Wisteria frutescens) wächst nur 5 bis 6 m hoch, blüht dafür bis Juli (August). Er wird oft als Hochstämmchen im Kübel angeboten. Darüber hinaus gibt es Kreuzungen und Gartensorten in verschiedenen Farben.
Foto: Lilo Kapp  / pixelio.de 
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