Tipps und Tricks zur Bodenverbesserung

„Geophyten benötigen keine große Pflege, wenn sie am richtigen Standort gepflanzt werden“, sagt Experte Engelmann.
 
Wichtig sei die Qualität des Bodens. Der Landschaftsarchitekt schwört auf ein Aufbessern des Bodens mit Perlite, einem mineralischen Vulkangestein, das zur Drainage dient.
 
Dies bewirkt zusammen mit gehäckseltem Buchenlaub, Kompost und Sand für eine Erhöhung des Humusgehaltes und sorgt für Wasserdurchlässigkeit. Schwere, wasserundurchlässige Böden sind oftmals der Grund dafür, dass viele Zwiebel- oder Knollenpflanzen nur sehr kurze Zeit überleben.
 
Um den Pflanzen die nötigen Nährstoffe zu geben, arbeitet der Gartenexperte mit Stickstoffdünger im Frühjahr und ergänzt für Geophyten diese durch eine Flüssigdüngung über das Blatt, während der jeweiligen Wachstumszeit. Besonders auf die Partner sollte man großen Wert legen.
 
In einer Staudenrabatte mit Prachtstauden, die reichhaltigen Boden lieben und auch im Sommer öfter gegossen werden müssen, werden sich die meisten Zwiebel- und Knollenpflanzen nicht lange halten können. Zu viel Wasser lässt die Zwiebeln oder Knollen oft faulen. Deshalb ist die Ansiedlung zusammen mit trockenheitsliebenden Pflanzen, etwa Katzenminze (Nepeta), von Vorteil.
 
Um die Zwiebeln und Stauden voneinander unterscheiden und bei Bedarf auch sortenrein herausnehmen zu können, hat der Zwiebel-Liebhaber folgende Technik entwickelt. Er nimmt einen gelben Drainageschlauch, schneidet ihn an den Seiten auf und legt ihn rund aus. Dann gräbt er das Schlauchrund ca. 5 bis 10 cm in den Boden ein und setzt Pflanzen jeweils einer Sorte in die Mitte.
 
Der Vorteil: Die Pflege wird erleichtert, die Pflanzen werden beim Hacken weniger beschädigt und können sortenrein leicht herausgenommen und geteilt werden. Gegen Unkraut helfen eine möglichst geschlossene Pflanzendecke und ein gut vorbereiteter Boden.
 

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