Bohnen anbauen

Bohnen anbauen - Foto: Thomas Scholz / pixelio.de

Sowohl Busch- als auch Kletterbohnen schätzen regelmäßiges Anhäufeln. Dies fördert die Wurzelbildung und Standfestigkeit.

Busch-, Stangen- und Feuerbohnen bilden zunächst viele Blätter und Triebe, bevor sie Blüten ansetzen. Busch- und Stangenbohnen haben während der Hauptblüte und während der Hülsenbildung einen hohen Wasserbedarf.

Gute Bedingungen schaffen

• Eine Gabe Kompost hilft den Pflanzen auf die Sprünge. Hungernde Pflanzen wachsen nicht von der Stelle, sie haben kleine und gelbe Blätter, sie setzen wenige Blüten an oder werfen zahlreiche ab.

• Der Boden sollte nie austrocknen, deshalb bei Trockenheit gießen. Den größten Wasserbedarf haben Bohnen, sobald sie Blüten ansetzen und zu fruchten beginnen.

• Pflanzen, die nie unter Trockenheit leiden, werden weniger stark von Spinnmilben befallen, als solche, die in heißen Sommertagen ohne die Hilfe des Gärtners und seiner Gießkanne auskommen müssen.

• Bei Temperaturen über 30 °C werfen Bohnen ihre Blüten ab. Die Hitze verhindert, dass die Blüten befruchtet werden, da der Pollen austrocknet und seine Fähigkeit verliert, in die Narbe einzuwachsen. Sie lassen sich auch durch Gießen nicht davon abhalten, da dieser Vorgang von Temperatur und Luftfeuchte stärker beeinflusst wird als von der Bodenfeuchte. Besonders betroffen sind Bohnen, die im Gewächshaus wachsen, da dort die hohen Temperaturen schnell erreicht werden und das Temperatur-Niveau im Glashaus oder Wintergarten generell höher ist als im Freien.Vor allem Stangenbohnen und Feuerbohnen reagieren derart empfindlich.

• Das Gewicht von ausgewachsenen, mit Hülsen voll behangenen Stangen- und Feuerbohnen beträgt mehrere Kilo. Bevor die Pflanzen im Verlauf der nächsten Wochen ihre volle Größe erreichen, sollte deshalb noch einmal die Kletterhilfe überprüft werden. Sie muss stabil und windfest sein und auch einen sommerlichen Platzregen aushalten.

• Die Stabilität erhöht, wer die Kletterbohnen an der Kletterhilfe festbindet. An glatten Bohnenstangen ist dies auf jeden Fall erforderlich, denn dort rutschen die Triebe ab.

• Buschbohnen reagieren besonders empfindlich auf Ozon. Dieser aggressive Sauerstoff verursacht kleine braune Pünktchen (Nekrosen) auf den Blättern.

Foto: Thomas Scholz  / pixelio.de

Teilen