Butter selber machen

Butter selber machen
Foto: Alena Dvorakova / panthermedia

Ofenfrisches Brot und selbst gemachte Butter – nichts schmeckt besser!

Überraschen Sie Ihre Familie mit dieser Köstlichkeit zum Frühstück!

Früher war es üblich, frische Butter auf dem Markt zu erwerben. Täglich schöpften die Bäuerinnen den Rahm von der Milch und sammelten ihn. Nach einigen Tagen wurde die Sahne im Butterfass zu Butter geschlagen. Wenn Sie unbehandelte Frischmilch vom Bio- bauern bekommen, können Sie Rahm selbst gewinnen.

Lassen Sie dazu die Milch über Nacht in einem weiten Topf stehen und schöpfen Sie am nächsten Morgen die Rahmschicht ab. Sammeln Sie die Sahne im Kühlschrank, bis Sie die gewünschte Menge zum Buttern haben. Aus einem Kilogramm Sahne stellen Sie etwa 250 g Butter her.

So wird’s gemacht

Sahne schlagen:

Sahne in eine Küchenmaschine füllen und so lange schlagen, bis sich kleine Butterkörner bilden. Mit zimmerwarmer Sahne dauert das etwa zwei bis drei Minuten. Die Sahne trennt sich dabei in Butter und Buttermilch. Die Butter in ein Sieb geben und die Buttermilch abgießen.

Butter waschen:

Nun muss die Butter gründlich gewaschen werden. Dazu so lange kaltes Wasser über die Butter geben, bis es klar aus dem Sieb läuft. Je sauberer die Butter ist, desto länger ist sie haltbar. Butter, die noch Buttermilch enthält, wird schneller ranzig.

Butter kneten:

Portionsweise die Butter mit feuchten Händen (kaltes Wasser!) kneten und immer wieder waschen. Wenn der letzte Rest Buttermilch aus der Butter geknetet ist, die Butterstückchen in einer Schüssel mit kaltem Wasser aufbewahren.

Butter formen:

Die einzelnen Butterstückchen sorgfältig in eine nasse Butterform füllen. Darauf achten, dass keine Luftlöcher entstehen. Anschließend die Butter aus der Form schlagen. Butter lässt sich tiefgekühlt bis zu zehn Monate lagern!

Kräuterbutter

Butter lässt sich leicht aromatisieren. Egal ob Sie würzige Kräuterbutter oder eine süße Variante mit Honig zubereiten wollen, wichtig ist, dass die Butter weich ist und alle weiteren Zutaten nicht zu nass sind. Nur so lassen sich die Gewürze und Kräuter gut mit der Gabel unterrühren. Kühlen Sie die Butter anschließend.

Bei der Wahl der Butter-Aromen sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Arbeiten Sie einfach Salz, Pfeffer und fein gehackte Kräuter oder andere zerkleinerte Zutaten nach Geschmack in die Butter ein. Probieren Sie einmal Oliven-, Bärlauch- oder Senf-Butter aus, Ihre Gäste werden begeistert sein!

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