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Was kann ich tun gegen Birnengitterrost?

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  • Was kann ich tun gegen Birnengitterrost?

    Hallo liebe Mitglieder im Forum,

    Meine Spalierbirne "Conference" jetzt 6 Jahre alt, bekommt jedes Jahr Birnengitterrost. Ich wusste lange nicht weshalb. Ich fand dann heraus, dass die Sporen auf einer Wacholderart ĂĽberwintern. Genau diese hat mein Nachbar in ca. 30 m Entfernung vor seinem Garten gepflanzt.
    Was kann ich gegen den Birnengitterrost denn tun? Gift will ich keines anwenden in meinem Natur-Bio-Garten. Wer hat eine gute Idee?
    Vielen Dank fĂĽr zahlreiche Tipps!

  • #2
    Traumgaertnerin schrieb:

    Hallo liebe Mitglieder im Forum,

    Meine Spalierbirne "Conference" jetzt 6 Jahre alt, bekommt jedes Jahr Birnengitterrost. Ich wusste lange nicht weshalb. Ich fand dann heraus, dass die Sporen auf einer Wacholderart ĂĽberwintern. Genau diese hat mein Nachbar in ca. 30 m Entfernung vor seinem Garten gepflanzt.
    Was kann ich gegen den Birnengitterrost denn tun? Gift will ich keines anwenden in meinem Natur-Bio-Garten. Wer hat eine gute Idee?
    Vielen Dank fĂĽr zahlreiche Tipps!
    Das Wichtigste ist:

    Die Birne am Spalier gut auslichten!

    Hier einige Tipps und auch Hinweise auf entsprechende Pflanzenstärkungsmittel
    http://www.dlr-rnh.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/e650a8b9e58e4b09c1257a22002a91da/7369656eedfa45d8c1256ffc002dbb60?OpenDocument

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    • #3
      Anders als bei den meisten Rosterkrankungen unterhält sich der Befall auf der Birne nicht selbst. Dies heißt, jeder Befallsherd stammt von einer Spore, die von einem Wachholder geflogen kam. Daher kann das befallene Birnenlaub ohne Bedenken kompostiert werden. Die Sporen von den Birnblättern befallen nur Wacholder, nicht die Birne selbst. Die beste Bekämpfung besteht somit darin, den Befallsherd auf dem Wacholder zu finden und nach Möglichkeit auszuschneiden. Es muß nicht zwingend der ganze Wacholder weg. Manche Gartenbesitzer wissen gar nicht, was an ihrem Wacholder vor sich geht. Ein Kompromiß könnte sein, mitzuhelfen befallene Wacholder gegen resistente Arten auszutauschen. Dumm nur, dass die Sporen je nach Windverhätnissen bis zu 6 km transportiert werden können. Allerdings spricht ein starker Befall fĂĽr eine Sporenquelle in der Nähe.

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      • #4
        ich habe auch "sporenbehaftete nachbarschaft";-( und selbst ein umsetzten der beiden birnbäume weiter entfernt, brachte keinen erfolg

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        • #5
          Die Sporen verbreiten sich mit dem Wind ĂĽber viele Kilometer.
          Die Befallsherde im Wacholder auszuschneiden scheint nicht wirklich zu helfen >>>
          http://www.stadtverband-leipzig.de/pflanzenschutz/117-birnengitterrost-wacholder-birnbaum.html

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          • #6
            Ich hab' zwei Wacholder auf dem GrundstĂĽck gerodet - zugunsten des Williams-Birnenbaumes.

            Das ist schon viele Jahre her, war aber von Erfolg gekrönt und der ca. 45 Jahre alte knorrige Birnbaum steht immer noch da, ohne Gitterrost und meistens mit sehr gutem Fruchtertrag.

            Er wird jeden Spätwinter ausgelichtet, damit die Belüftung später besser funktionieren kann und die unzähligen Wasserreiser schneidet mein Mann auch weg.

            Alle unsere Obstbäume wurden in jungen Jahren (und über viele Jahre hinweg) von einem Baumschulmeister beschnitten und in Form gebracht (grau bis schwarz ;-) E-) ).
            Als der Gute sich in die Selbständigkeit begab und die Preis-Leistung nicht mehr im Einklang stand - genauer gesagt, als es uns zu teuer wurde, hat mein Mann das Schneiden übernommen. Und da die Form ja vorgegeben war, sieht alles auch nach Jahren immer noch ganz ordentlich aus :P: .

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            • #7
              Ich habe auch einen Birnbaum der jährlich von Gitterstäbe befallen wird und mache nichts! Mein Vorgänger hat sich für diesen Gartenstandort die völlig falsche Birnensorte ausgesucht und nun ist es eben so. Sie trägt trotzdem und scheint sonst nicht zu leiden.

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              • #8
                die "pastorenbirne" trägt anfangs noch erkennbar birnchen, die aber stetig herabfallen und in ganz argen jahren verliert sie auch alle blätter. die "schöne luise" haben wir ausgelagert, 400km weit weg... das sollte wohl reichen, seufzzzzzzzzzzzz der "pastor" wird ihr dieses jahr wohl folgen...

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                • #9
                  Clusia schrieb: "Anders als bei den meisten Rosterkrankungen unterhält sich der Befall auf der Birne nicht selbst. Dies heißt, jeder Befallsherd stammt von einer Spore, die von einem Wachholder geflogen kam. Daher kann das befallene Birnenlaub ohne Bedenken kompostiert werden. Die Sporen von den Birnblättern befallen nur Wacholder, nicht die Birne selbst. Die beste Bekämpfung besteht somit darin, den Befallsherd auf dem Wacholder zu finden und nach Möglichkeit auszuschneiden. Es muß nicht zwingend der ganze Wacholder weg. Manche Gartenbesitzer wissen gar nicht, was an ihrem Wacholder vor sich geht. Ein Kompromiß könnte sein, mitzuhelfen befallene Wacholder gegen resistente Arten auszutauschen. Dumm nur, dass die Sporen je nach Windverhätnissen bis zu 6 km transportiert werden können. Allerdings spricht ein starker Befall fĂĽr eine Sporenquelle in der Nähe.
                  Hallo lieber Clusia, danke fĂĽr den Tipp. Aber leider ist dieser Gartennachbar mit seinen WacholderbĂĽschen vor seinem Garten ein schwäbischer "Kotzbrocken" mit dem man nicht reden kann geschweige denn, ihn um etwas zu bitten. Du kennst die Birne ja und wir haben sie gut ausgelichtet..... GrĂĽßle aus TÜ

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                  • #10
                    Zitat von Clusia Beitrag anzeigen
                    Anders als bei den meisten Rosterkrankungen unterhält sich der Befall auf der Birne nicht selbst. Dies heißt, jeder Befallsherd stammt von einer Spore, die von einem Wachholder geflogen kam. Daher kann das befallene Birnenlaub ohne Bedenken kompostiert werden. Die Sporen von den Birnblättern befallen nur Wacholder, nicht die Birne selbst. .
                    Das ist allerdings reiner Quatsch.
                    Obwohl ein chinesischer Wachholder ein Wirt sein kann, ist natĂĽrlich auch befallenes Gewebe am Baum selbst ein Infektionsherd.
                    Deshalb immer gründliche Hygiene, Mumien und Laub verbrennen oder mit Löschjkalk desinfizieren.
                    Den Baum mit Kalidünger versorgen stärkt die Widerstandskraft gegen Pilze.

                    Und einheimischer Wachholder ist kein Wirt.

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