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Kartoffeln im Garten: Krankheitsprobleme!

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  • Kartoffeln im Garten: Krankheitsprobleme!

    Wir bauen im Garten seit vielen Jahren Kartoffeln an. Etwa alle drei bis vier Jahre kommt auf die selbe Fläche Kartoffeln. Leider zeigen sich in den letzten Jahren vermehrt Probleme mit Krankheiten. Krautfäule ist relativ selten und war in den letzten Jahren kaum ausgeprägt.
    Einerseits finden sich aber in den Kartoffeln teilweise tief liegende Löcher/Gänge. Da habe ich schon mal an Drahtwurm und Nematoden gedacht.
    Aber viel schlimmer sind braune Kartoffeln (tippe teilweise auf Erwinia :-( ) und verfaulende Kartoffeln im Lager. Wobei es hierbei durchaus erkennbare Sortenunterschiede gibt. Da werde ich wohl neues Pflanzgut brauchen.
    Eine Überlegung war nun, ein paar Jahre mit dem Kartoffelbau im Garten auszusetzen und damit den Boden gewissermassen zu sanieren. Oder gibt es andere Alternativen, den Boden zu sanieren, ohne mit einer chemischen Keule zu kommen? Habe zwar keine Angst vor Chemie, aber allein Kauf geringer Mengen und gute, richtige Ausbringung in einem kleinen Garten sind eine Herausforderung.

  • #2
    altilla schrieb:

    Wir bauen im Garten seit vielen Jahren Kartoffeln an. Etwa alle drei bis vier Jahre kommt auf die selbe Fläche Kartoffeln. Leider zeigen sich in den letzten Jahren vermehrt Probleme mit Krankheiten. Krautfäule ist relativ selten und war in den letzten Jahren kaum ausgeprägt.
    Einerseits finden sich aber in den Kartoffeln teilweise tief liegende Löcher/Gänge. Da habe ich schon mal an Drahtwurm und Nematoden gedacht.
    Aber viel schlimmer sind braune Kartoffeln (tippe teilweise auf Erwinia :-( ) und verfaulende Kartoffeln im Lager. Wobei es hierbei durchaus erkennbare Sortenunterschiede gibt. Da werde ich wohl neues Pflanzgut brauchen.
    Eine Überlegung war nun, ein paar Jahre mit dem Kartoffelbau im Garten auszusetzen und damit den Boden gewissermassen zu sanieren. Oder gibt es andere Alternativen, den Boden zu sanieren, ohne mit einer chemischen Keule zu kommen? Habe zwar keine Angst vor Chemie, aber allein Kauf geringer Mengen und gute, richtige Ausbringung in einem kleinen Garten sind eine Herausforderung.
    versuchs mal mit Kalkstickstoff
    einfach in der Anwendung
    und neues Pflanzgut

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    • #3
      Wie schon geschrieben Kalkstickstoff ,am besten gemahlener ,
      Den frühzeitig ,möglichst schon im Februar ,ausbringen .
      Mir wurde von der Nachbarin die Kartoffelsorte Ditta empfohlen und ich hatte einwandfreie sehr gute Kartoffeln .
      Etwa einen halben Reihen musste ich noch mit eigenen Kartoffeln legen (Linda und Selma) und da sah ich einen enormen Gesundheitsunterschied .

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      • #4
        gemahlenen Kalkstickstoff in kleinen Mengen zu bekommen
        ist wahrscheinlich schwierig
        Perlka in 5 kg Packung gibts in jeden Gartenmarkt
        Wirkung ist ähnlich

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        • #5
          Also ich baue auch seit einigen Jahren wieder Kartoffeln an habe die Bio- Sorte Agria. Hab auch mit DrahtwĂĽrmern zu kämpfen , und bin kein großer Fan von Chemie. Hab sehr gute Erfahrung gemacht mit dem schon genannten kalk,jedes FrĂĽhjahr kalke ich aber in maßen da die Kartoffeln sonst Schorf bekommen. Dazu hab ich zwischen den kartoffelreihen Tagetes und Ringelblumen geplanzt. das bringt zumindest bei mir in Sachen Drahtwurm viel(vom massiven befall zu fast keinen mehr, 1-2 stauden bei 4 reihen á 40m länge)und schĂĽtzt auch vor Unkraut zwischen den reihen schön aussiehen tuts a na
          sonst hab ich bisher(toi toi toi) keine Krankheiten, ausser Katoffelkäfer aber das ist für mich kein Problem. Larven werden einfach zerdrückt und die Käfer abgesammelt und in Benzin gekillt

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          • #6
            altilla schrieb:

            Wir bauen im Garten seit vielen Jahren Kartoffeln an. Etwa alle drei bis vier Jahre kommt auf die selbe Fläche Kartoffeln. Leider zeigen sich in den letzten Jahren vermehrt Probleme mit Krankheiten. Krautfäule ist relativ selten und war in den letzten Jahren kaum ausgeprägt.
            Moin

            Vier Jahre Anbaupause sind in der Regel völlig ausreichend, wenn sie dann auf alle Nachtschattengewächse
            ausgedehnt werden!(Tomate, Paprika, Durchwuchskartoffel ect.)
            Nematodenresistente Knollen gibt es auch eine Unmenge, Sorten hier zu nennen ist schwierig da ich deinen "Kartoffelgeschmack" nicht kenne.
            Einerseits finden sich aber in den Kartoffeln teilweise tief liegende Löcher/Gänge. Da habe ich schon mal an Drahtwurm und Nematoden gedacht.
            Nematoden sind dies eher nicht. Drathwurm, Hundert-TausendfĂĽßler und die Ackerschnecke kommt hier eher in Betracht. Abhilfe ist ein gut abgesetztes Saatbett(keine Holräume), kein frischen Mist oder Kompost(den besser zur Vorfrucht, Kohl, Gurke, Zuchini usw.) wenn ĂĽberhaupt dann nur gut durchrottet.
            Bei Trockenheit bewässern!!!(Wasser nach Möglichkeit zwischen die Dämme laufen lassen) Viele Krabbeltiere gehen nur in die Knolle da dort Wasser ist!
            Tagetes ist ein sehr guter Tipp zum vergrämen(Ringelblume eher nicht) bei starkem Druck reicht es nicht aus.(leider) Dann hilft nur noch Chemie.
            Kalkstickstoff ist ein gutes Mittel zur Entsäuchung. Es hat aber auch Nachteile, wie hohe N-nachlieferung(die Knolle "setzt nach"oder "Puppigkeit", keine Dauerwirkung(die entstehende Blausäure ist stark flüchtig) und der enthaltende Kalk kann Schorf und/oder"Eisenfleckigkeit" verursachen.
            Aber viel schlimmer sind braune Kartoffeln (tippe teilweise auf Erwinia :-( ) und verfaulende Kartoffeln im Lager. Wobei es hierbei durchaus erkennbare Sortenunterschiede gibt. Da werde ich wohl neues Pflanzgut brauchen.
            Eine Überlegung war nun, ein paar Jahre mit dem Kartoffelbau im Garten auszusetzen und damit den Boden gewissermassen zu sanieren. Oder gibt es andere Alternativen, den Boden zu sanieren, ohne mit einer chemischen Keule zu kommen? Habe zwar keine Angst vor Chemie, aber allein Kauf geringer Mengen und gute, richtige Ausbringung in einem kleinen Garten sind eine Herausforderung.
            Wenn Erwinia tatsächlich stark auftritt ist guter Rat teuer. Anbaupausen helfen nicht, da auch viele DoldenblĂĽter Wirt sind. In aller Regel wird Erwinia aber ĂĽberbewertet da sie nur in klimatisch sehr ungĂĽnstigen Jahren eine große Rolle spielt.(sehr feuchte und warme Jahre)
            Hohe Dämme, die gut abtrocknen und schnell wieder durchlüftet werden bewirken hier oft Wunder.
            Neues Pflanzgut ist eigentlich immer die erste aller Maßnahmen um im Knollenanbau wieder Erfolg zu haben, da viele Krankheiten "SamenbĂĽrtig" sind.
            Und denk daran der dĂĽ... erntet die größten Kartoffeln.

            Gruß Gundermann

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            • #7
              gemahlenen Kalkstickstoff in kleinen Mengen zu bekommen
              ist wahrscheinlich schwierig
              Perlka in 5 kg Packung gibts in jeden Gartenmarkt
              Wirkung ist ähnlich
              Kalkstickstoff kriegt der Garten jedes Jahr, habe sogar einen 50 kg Sack daheim ;-) Also des bringst nicht.:-(

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              • #8
                altilla schrieb:

                Wir bauen im Garten seit vielen Jahren Kartoffeln an. Etwa alle drei bis vier Jahre kommt auf die selbe Fläche Kartoffeln. Leider zeigen sich in den letzten Jahren vermehrt Probleme mit Krankheiten. Krautfäule ist relativ selten und war in den letzten Jahren kaum ausgeprägt.
                Einerseits finden sich aber in den Kartoffeln teilweise tief liegende Löcher/Gänge. Da habe ich schon mal an Drahtwurm und Nematoden gedacht.
                Aber viel schlimmer sind braune Kartoffeln (tippe teilweise auf Erwinia :-( ) und verfaulende Kartoffeln im Lager. Wobei es hierbei durchaus erkennbare Sortenunterschiede gibt. Da werde ich wohl neues Pflanzgut brauchen.
                Eine Überlegung war nun, ein paar Jahre mit dem Kartoffelbau im Garten auszusetzen und damit den Boden gewissermassen zu sanieren. Oder gibt es andere Alternativen, den Boden zu sanieren, ohne mit einer chemischen Keule zu kommen? Habe zwar keine Angst vor Chemie, aber allein Kauf geringer Mengen und gute, richtige Ausbringung in einem kleinen Garten sind eine Herausforderung.
                Könnte es sein, dass deine Kartoffeln von Viren geschädigt werden. So wie du es beschreibst, verwendest du seit längerem das gleiche Pflanzgut. Viren werden ja von Blattläusen übertragen.
                Hier einige Bilder:
                https://www.google.de/search?q=kartoffelvirus&hl=de&rlz=1T4ACAW_de___DE397&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=RganVMLXE4TgOOeigNAP&ved=0CDYQsAQ&biw=1138&bih=492

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                • #9
                  Ausschliessen kann ich es nicht, aber ich versuche zumindest, erkennbar viröse Pflanzen und Knollen nicht für Pflanzgut zu verwenden. Aber nicht alles ist erkennbar.

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                  • #10
                    altilla schrieb:

                    Kalkstickstoff kriegt der Garten jedes Jahr, habe sogar einen 50 kg Sack daheim ;-) Also des bringst nicht.:-(
                    die Auswirkungen von schlechtem Pflanzgut (Schwarzbeinigkeit,Virus)
                    kann Kalkstickstoff nicht beeinflußen

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                    • #11
                      Das ist mir klar, deshalb sag ich ja, Kalkstickstoff allein bringts nicht.

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