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Irgendwie ist dieses Jahr alles anders im Garten...

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  • Irgendwie ist dieses Jahr alles anders im Garten...

    Bin im Augenblick ja nur noch sehr selten, und dann auch nur zum Lesen, im Forum, weil ich z.Zt. irgendwie etwas lustlos bin. Jetzt brennt mir aber doch eine Frage unter den Nägeln.
    Bei den Temperaturen kann man den Stauden im Garten fast beim Wachsen zusehen.
    Alles ist viel weiter, als sonst zu dieser Zeit. Umso mehr wundert es mich nun, nach dem milden Winter unheimlich viele Staudenausfälle verbuchen zu müssen.
    Weil von manchen Stauden, zwischen den anderen recht weitgetriebenen, noch nichts zu sehen war, habe ich mal vorsichtig danach gegraben, ob noch was kommt.
    Nichts - abgestorben. Darunter ganz robuste wie Frauenmantel, Storchenschnabel.

    Dass nach extrem kalten Wintern Verluste dazugehören ist klar, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass alles durcheinander ist.
    Schädlinge (Wühlmäuse oder Schnecken waren nicht am Werk).
    Wer mir auf die Frage geantwortet hatte, wer mir alles Gelbe im Garten weggeknabbert hat - ja, das waren tatsächlich die Amseln. Inzwischen hat die eine Amsel einen Partner, und wenn ich abends im Garten bin, suchen sie da wo ich gewühlt habe, immer den Boden ab oder trinken am flachen Teich.

    Wie sieht es bei euch aus? Gibt es auch überdurchschnittlich viele Ausfälle?
    Wie hoch ist das Läuseaufkommen z.Zt.? Macht sich schon ein Pilzbefall breit?

    Weil es mir alles etwas zu viel an Läusen erscheint, habe ich mir zum ersten mal Neembaumöl für Rosen und Beerensträucher gekauft und spritze damit vorsorglich vierzehntägig. Alles andere, also chemische Keulen kommen mir nicht in den Garten.

    Ach, was Positives gibt es aber auch zu berichten. Im Insektenhotel ist die Bude gerammelt voll. So viele Wildbienen und Hummeln waren im letzten Jahr nicht da. Habe jetzt noch schnell 2 Blöcke getrockneten Töpferton mit verschiedengroßen Löchern dazugestellt. Das lieben sie noch mehr als Schilfhalme.

    Die Kids dĂĽrfen heute zum ersten mal planschen - und das Mitte April. Ein Trost fĂĽr den fehlenden Schnee im Winter, auf den sie vergeblich warteten.

  • #2
    Hallo Viridistin,
    Ausfälle habe ich zum GlĂĽck keine zu verzeichnen. Läuse sind auch nicht mehr vorhanden als in anderen Jahren. Aber deine Beobachtungen am Insektenhotel kann ich auch nur bestätigen. Da ist der Bär los. Schöne GrĂĽße me

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    • #3
      Hallo Viridistin,
      ich habe keine Ausfälle zu beklagen. Selbst die Läuse treten nicht so stark auf wie im Vorjahr.In den letzten Jahren hatte ich immer sehr stark an den Obstbäumen damit zu kämpfen, bis jetzt konnte ich zum Glück noch keine finden.
      Aber es stimmt schon, es ist dieses Jahr eigenartig, alles wächst so schnell.
      Oder es erscheint so, weil der Winter 2005/2006 so lang kalt und schneereich war und alles erst viel später los ging.
      Viele liebe GrĂĽße
      Spatz

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      • #4


        Erdbeeren Mitte April sind schon sehr ungewöhnlich,sie sind zwar noch nicht rot,in anderen Jahren habe ich sie um diese Zeit noch vor Nachtfrösten geschützt.

        Liebe GrĂĽße Molly

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        • #5
          » Bei den Temperaturen kann man den Stauden im Garten fast beim Wachsen
          » zusehen.
          » Alles ist viel weiter, als sonst zu dieser Zeit.

          ja, das ist schon erstaunlich, sooo schnell gehts sonst um diese zeit nicht.
          heute kams wir vor wie mai, habe sogar schon die ersten fliederblĂĽten gesehen! und die buchenknospen beginnen sich zu entfalten, dann ist es bald ĂĽberall grĂĽn.

          'schädlinge' * hab ich im freiland quasi noch keine gesichtet, nur das zitronenbäumchen leidet wie jedes jahr unter schildläusen, obwohl es diesesmal kühler stehen durfte (im treppenhaus).

          und erstaunlicherweise hab ich nicht nur noch keinen ausfasll durch schnecken, sonder auch sogutwie noch garkeine gesehen, kann ich echt an zwei händen abzählen! absolut ungewöhnlich.

          und dazu diese trockenheit - jetzt kann ich morgen endlich, zum ersten mal überhaupt, im gemüsegarten mulchen ('normalerweise' macht das leider keinen sinn, wenn ich meine gemüsepflänzchen erhalten will:-D).

          * ach doch, die ersten kohlweißlinge flatterten mir heute durchs blickfeld!

          makucken, wie dieses jahr so weitergeht! bin gespannt.

          cocolina

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          • #6
            » und erstaunlicherweise hab ich nicht nur noch keinen ausfasll durch
            » schnecken, sonder auch sogutwie noch garkeine gesehen, kann ich echt an
            » zwei händen abzählen! absolut ungewöhnlich.

            Was?? Eigentlich war ich ja froh, als ich vor zwei Jahren aus der Gegend von Wuppertal (Haan) fortgezogen bin... aber wenn das SO ist , komm ich vielleicht doch wieder!

            Yarrow

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            • #7
              Hallo beisammen,

              Keine Winterverluste, dafĂĽr beginnt die Trockenheit Sorgen zu machen. Wir haben heute die ganzen Wasserfässer aufgestellt und mit Wasser aus dem nahen Bach gefĂĽllt. Schließlich sollen die Aussaaten auch keimen können. Schädlinge im Überfluß hab ich noch nicht beobachtet, dafĂĽr hab ich gestern und heute Maikäfer ausgegraben, dazu einige Engerlinge.
              Und, was ich noch nie beobachtet hatte, abends auf dem Heimweg vom Garten meiner Eltern (auf dem Land)hingen Schwärme von MĂĽcken in der Luft, die ich bei uns noch nie in diesem Ausmaß sah. Die scheinen den Winter sehr gut ĂĽberlebt zu haben.
              Nun, mit dem Klimawandel ändert sich auch die Fauna. An Ostern erlebte ich in einem Park in Brüssel einen Schwarm Papageien (vermutlich Halsbandsittich), die da eingebürgert waren und gerade mit Nestbau beschäftigt waren. Da wird uns in der Natur noch so manches Neues erwarten, wozu auch viel mehr und neue Schädlinge gehören werden. Damit werden wir lernen müssen zu leben...

              Lieben Gruß,

              Martin

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              • #8
                » heute kams wir vor wie mai, habe sogar schon die ersten fliederblüten
                » gesehen! und die buchenknospen beginnen sich zu entfalten, dann ist es
                » bald überall grün.

                Wir haben heute einen Ausflug runter an die Mosel gemacht. Es sind nur wenige Kilometer, aber der Anblick hat mich wirklich sprachlos gemacht.
                Dort blüht der Flieder schon so richtig und die Bäume sind viel grüner als bei uns. Es war eine Affenhitze, wie im Juli.
                Meine Knirpse waren nicht davon abzuhalten bis zum Popo in die Mosel zu gehen, obwohl das Wasser schon noch kalt ist. Es war ein richtiger Urlaubstag.

                Übrigens habe ich nicht nur Läuse gesichtet - die Marienkäfer wuseln auch ĂĽberall herum und freuen sich ĂĽber den reichlich gedeckten Tisch. :-D

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