Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kunststoffdiskussion und Umweltsünden

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Kunststoffdiskussion und Umweltsünden


    Vielleicht können wir hier ein wenig über Kunststoffe/Microplastik diskutieren? Für und wider!?

    Manches kann ich mir gar nicht anders vorstellen, aber manches kommt mir schon ein wenig komisch vor.

    Jetzt die Diskussion um die Plastiksackerl!
    Bei jeder Kasse gibt es jetzt Mehrwegsackerl zu kaufen, die Leute kaufen sie auch, aber mir kommt vor, dass die trotzdem nicht sehr oft verwendet werden. Sonst müßte die Menschen sie doch nicht dauernd neu kaufen! Das ist ein Zusatzgeschäft des Handels, ein sicheres noch dazu! Versehen mit Werbung, die wir ihnen jetzt auch noch bezahlen.
    Wenn ich in der Stadt in die Müllcontainer gucke, dann sehe ich jetzt Mehrwegtaschen gefüllt mit Müll. Also wo ist da etwas besser geworden, wenn jetzt stärkere Plastiksäcke weggeworfen werden, statt den vorher dünneren?
    Selber verwende ich meine Einkaufsackerl immer wieder.
    Ich habe mir noch nie Müllsäcke gekauft, dafür wird alles verwendet, was da ist.
    Biosäcke brauche ich auch nicht, ich habe einen Biokübel für den Kompost und da kommt unten etwas Verpackungspapier oder eine benützte Servietten rein, dann klebt das nicht so an.

    Aber es soll hier nicht nur um Plastiktaschen gehen, sondern ganz allgemein um Kunststoffe und Umweltsünden

    Nicht wenige Preisschilder/Etiketten sind z.B. aus Kunststoff. Wenn man da wieder zum Karton zurück kehren würde, das würde nicht einmal wem auffallen! Und fehlen würde gar nix!

    Und die nervigen Kunststoff-Pflegeetiketten in der Kleidung sollte man meines Erachtens ohnehin verbieten! Die muß man rausschneiden, sonst hält man es oft nicht aus. Warum also nicht wieder in Baumwolle? Und bitte nur eine Seite, ich mag keine 4 seitigen-Romane, bei denen ich erst meine Muttersprache suchen muß!

    Meine Tuxxerboxen hingegen liebe ich, da kann ich mich nicht für die Glasvariante erwärmen. Aber seltsam finde ich es, wenn ich jetzt von der neuen Kochmethode lese, bei der man in Kunststofffolie vakumiertes Fleisch gart (sous vide). Braucht´s das wirklich?

    Meine größte Umweltsünde ist wahrscheinlich meine Liebe zu Fleecejacken
    Meine Gartenjacke ist eine alte, furchtbar hässliche, warme, Zotteljacke aus Kunstfaser, die ich aber innig liebe. Wenn ich mit ihr an den Rosen hängen bleibe, sieht man kein einziges Löchlein.
    Hat von Euch schon jemand die neuen Waschsäcke für Fleece ausprobiert? Funktioniert das? Ich bin ein wenig skeptisch.

    Meine Gießkannen sind auch aus Kunststoff, für die verzinkten, die ich auch habe, werde ich langsam zu alt. Sie sind einfach viel schwerer und schon mehr Deco als Gebrauchsartikel.

    Meine Gartenlatschen sind Birkis aus Kunststoff und für mich die besten. Ich trage sie, bis sie auseinander fallen.
    Viele meiner Pflanz- und Anzuchttöpfe sind aus Kunststoff und werden viele male verwendet! Sie sind einfach leichter. und verdunsten weniger Wasser. Ich stelle sie dann in Übertöpfe aus Keramik oder Ton. Die Blumenuntersetzer die ich verwende, sind meistens auch aus Kunststoff. Wenn ich die schweren Töpfe über die Terrasse ziehe, dann mag ich hinterher keine roten Striche auf dem Pflaster.

    PET-Flaschen verwende ich auch, aber nur für unterwegs. Sie sind einfach leichter in der Tasche. Ich befülle sie wieder, verwende sie also wenigstens mehrmals. Und ich entsorge sie artgerecht
    Bei uns in Ö wird für PET-Flaschen leider kein Pfand eingehoben, darum liegen sie oft herum. Da würde ich die deutsche Variante sehr begrüßen. Wie ist das bei Euch eigentlich mit den Getränkedosen? Zahlt Ihr dafür auch Pfand?

    Ich habe also einiges an Umweltsünden, für die ich keine Lösung sehe.

    Wie haltet Ihr es damit? Habt Ihr neue, bessere oder andere Ideen? Oder eine andere Meinung?

    Dann lasst uns bitte teilhaben!


  • #2
    Ich versuche derzeit mit meiner Familie, immer mehr Verpackungsmüll zu vermeiden.
    Sowohl mein Mann als auch ich haben einen Weidenkorb mit Leinenbeutel und Wurstbehältern im Auto. Beim bäcker und beim Fleischer unseres Vertrauens kaufen wir die Waren, die direkt in unsere Behältnisse gefüllt werden, ohne zusätzliche Verpackung. Obst und Gemüse kaufe ich ebenfalls beim privaten Händler, der alles einzeln abwiegt. Somit vermeiden wir schonnal etwas mehr Müll.

    Kommentar


    • #3
      Auch ich bin ein ganz schrecklicher (Umwelt-)Sünder. Manchmal bleibt einen gar nichts anderes übrig, wenn man nicht Ewigkeiten beim Einkauf brauchen will.

      Aber Plastiktüten werden bei mir immer wieder verwendet, zuletzt als Mülltüten. Ansonsten habe ich ein ganzes Sortiment an Stofftaschen.
      Statt Dosen und Einwegflaschen versuche ich Mehrwegflaschen zu verwenden, klappt nicht immer. Teilweise verwende ich alte Einwegflaschen mit Schraubverschluß noch mal wieder.
      Gut, Obst und Gemüse kaufe ich (zu) oft eingeschweißt, aber dafür spare ich mir manchen Einkauf mit dem Auto.
      Man kann im kleinen auf jeden Fall was machen, wenn man darüber nachdenkt.

      Kommentar


      • Eva
        Eva kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ich gebe es zu, ich kaufe auch oft eingeschweißt oder foliert, weil das für mich einfach am Weg liegt und ich nicht mehr extra wo hin fahren muß. Aber ich bin dafür penibel mit der Mülltrennung und Entsorgung. Verpackungsmüll wird bei unserem Abfallverband "thermisch wiederverwertet". Wenn Müll wenigstens richtig entsorgt würde und nicht überall fallen gelassen, dann wäre das Problem nicht sooo groß. Da wären nicht die Flüsse und die Umwelt so versaut.

    • #4
      Ich habe mir gerade Wachstücher und Wachsstoffbeutel gemacht. Das probiere ich nun mal aus und berichte euch dann davon. Meine Tuppersachen habe ich zum großen Teil aussortiert. Dafür habe ich nun Glasbehälter. Aber: Somit ist das/ der Tupper ja noch nicht aus der Welt.....Ich möchte auch gerne weg vom Plastik...aber das ist ein langer Weg. Ich halte es wie Gandhi:
      Sei du selbst die Veränderung die du dir wünscht für diese Welt.

      Kommentar


      • #5
        Wenn ich sehe, wie schnell meine gelbe Tonne voll wird. Ach herrje!!!! Und ich bin allein!!!! Und ich nehme keine Plastiktaschen mehr.
        Aber noch liegt nicht alles an den Verbrauchern. Ich sage nur Mikroplastik in Kosmetik usw.
        Allerdings ist das NICHTS im Vergleich zu den echt armen Ländern ohne funktionierende Müllabfuhr. Ich war dieses Jahr in Indien und vor 2 Jahren in Afrika. Himmel da liegt der Müll einfach auf der Straße. Da müßte zu allererst aufgeräumt werden. Dann bin ich auch gern bereit, eine Vorbildrolle zu übernehmen. Vorher hat die WElt keine Chance, sich vom Plastikmüll zu befreien.

        Kommentar


        • Eva
          Eva kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Da sagst Du was Wahres! Wir waren gar nicht so weit, auch auf Corfu dreht mir der herumliegende Müll den Magen um. Jedes mal wenn wir am Strand waren, haben wir einen Sack voll eingesammelt und zum Mistkübel gebracht. Aber für diesen Müll waren sicher nicht nur Griechen verantwortlich, das ist der Wohlstandsmüll der Touristen, der da an Land geschwemmt wird oder am Strand hinterlassen wird.

      • #6
        Zitat von Shanti Beitrag anzeigen
        Ich habe mir gerade Wachstücher und Wachsstoffbeutel gemacht. Das probiere ich nun mal aus und berichte euch dann davon. Meine Tuppersachen habe ich zum großen Teil aussortiert. Dafür habe ich nun Glasbehälter. Aber: Somit ist das/ der Tupper ja noch nicht aus der Welt.....Ich möchte auch gerne weg vom Plastik...aber das ist ein langer Weg. Ich halte es wie Gandhi:
        Sei du selbst die Veränderung die du dir wünscht für diese Welt.
        Tuppersachen habe ich gar nicht, wenn ich so was brauche, verwende ich nach Möglichkeit alte Eispackungen, da kann man dann auch was einfrieren! Wenn es auch Plastik ist...

        Kommentar


        • Shanti
          Shanti kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Ja, so ganz ohne Plastik wird es sicher nicht gehen....

        • Eva
          Eva kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          In den Tupperdöschen friere ich meine Kräuter ein. Ich finde das sehr praktisch, wo tut´s ihr die rein? Und die runden Behälter sind luft- und wasserdicht, das ist für Transport etc. echt super.

      • #7
        Zitat von Krauthexlein Beitrag anzeigen
        Allerdings ist das NICHTS im Vergleich zu den echt armen Ländern ohne funktionierende Müllabfuhr. Ich war dieses Jahr in Indien und vor 2 Jahren in Afrika. Himmel da liegt der Müll einfach auf der Straße. Da müßte zu allererst aufgeräumt werden. Dann bin ich auch gern bereit, eine Vorbildrolle zu übernehmen. Vorher hat die WElt keine Chance, sich vom Plastikmüll zu befreien.
        Nur weil Afrika Afrika ist und dort "sowieso alles unterentwickelt ist" -so die weitläufige Meinung- können sich die reichen Deutschen dort durchaus Anregungen holen.
        Natürlich, gebe ich dir Recht, eine fachgerechte Müllentsorgung ist dort wirklich nicht weit verbreitet, aber schau dir man Ruanda an. Zitat: "In Ruanda ist es seit 2008 verboten, Plastiktüten zu importieren, zu produzieren, zu verkaufen oder auch einfach nur zu besitzen. Und dieses Verbot setzt die Regierung rigoros durch. Neben Geldstrafen drohen bis zu zwölf Monate Gefängnis"

        Deutschland ist 11 Jahre säter !!! noch lange nicht so weit. Plastiktüten werden 2019 verboten, aber nicht alle - nur eden so halbherzig -. Die viel gelobte Recycling-Wirtschaft glänzt mit Erfolgszahlen, die bei genauer Betrachtung Augenwischerei sind. Wenn es dich interessiert, lies mal fürs erste dort.

        Zitat von Krauthexlein Beitrag anzeigen
        ....Wenn ich sehe, wie schnell meine gelbe Tonne voll wird..... Dann bin ich auch gern bereit, eine Vorbildrolle zu übernehmen.
        Es zeigt sich sehr schnell mit dem Finger auf andere. Fang doch einfach bei Dir an. DU hast die Möglichkeit Müll zu vermeiden und fachgerecht zu entsorgen zu lassen.

        Liebe Grüße, miteigenenhaenden

        Kommentar


        • Krauthexlein
          Krauthexlein kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Ich glaube, Du hast mich falsch verstanden. Oder vielleicht habe ich mich auch nicht richtig ausgedrückt. Afrika und Asien und auch einige europäische Länder sind dreckig. Das hat nichts mit Unterentwicklung zu tun. Aber da sollte zunächst erst einmal von allen auch uns Ordnung gemacht werden. Die Gesetze mögen ja toll sein und sind auch richtig, aber aber es liegt und fliegt ja schon rum.
          Und dann würde es mich mal interessieren, wieviel Müll DU vermeiden kannst!! Und wo Du fachgerecht entsorgst.

      • #8
        Hallo Krauthexlein,

        ich kann dir leider nicht schreiben wieviel Müll ich vermeide, ich kann dir nur schreiben wieviel hier anfällt. Die Restmülltonne lassen wir nur maximlal 1x im Jahr leeren. (Die stinkt nicht, weil nur trockenes Zeug drin ist.) Umgerechnet auf die Anzahl der Mitbewohner sind das 1,5 bis 1,6 Liter Restmüll im Monat. Alle 4 bis 6 Wochen fahre ich zum Recyclinghof und bringe eine Klappbox hauptsächlich Kunststofffolien fort. Papier und Glas kommen in die Tonnen hier im Ort. Biologische Abfälle landen auf dem Komopst.

        Vielleicht ist das angehängte Bild ein Beispiel unseres Lebens hier: Ein Blumenstrauß aus dem Garten, eine Kerze aus Kerzenresten zusammengegossen, Das Notizbuch aus einseitig betrucktem Papier (z.B. Briefe) mit einem waschbaren Umschlag aus Stoff.

        Liebe Grüße, miteigenenhaenden

        Kommentar


        • Garten-Walli
          Garten-Walli kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Alles schön und gut und anerkennenswert - aber täusche ich mich, oder sehe ich im Hintergrund Plastikfenster... ???

      • #9
        Aluminiumfenster innen weiß, außen dunkel eloxiert 😉

        Kommentar


        • Garten-Walli
          Garten-Walli kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Aluminium gerät mit seinen Abfallprodukten bei der Gewinnung und bei der Entsorgung allerdings auch immer mehr in Verruf - aber man kann nicht alles im Griff haben.
          Ich will damit nur sagen, man kann noch so Umweltbewußt handeln - irgendwelche "Leichen" hat wahrscheinlich wohl jeder im Keller.

      • #10
        Es hat mit diesem Thema zu tun und ich habe mich schon am frühen Morgen darüber geärgert.
        Irgendwie nimmt er Umwelt-/Klimaschutz in unserem Lande seltsame Ausmaße an... Während nach wie vor die Coffee-to-go-Becher alle paar Meter am Straßenrand rumfliegen und überhaupt, sich andere Länder nen Dreck um unsere Umwelt scheren, wird in unserer Kreisstadt "Großes" zum Schutze unseres Wohles getan.
        Eigentlich ist es zum piepen ...
        Einmal im Jahr findet hier der Wasa-Lauf statt.
        http://www.celler-wasa-lauf.de/cgi-bin/wasa/pages.pl Für die Kinder wurden dort am Start immer rund 2000 Luftballons mit ner Karte dran steigen gelassen. Im letzten Jahr wurden extra Ballons angeschafft, die biologisch abbaubar sind. Ein paar Pfiffikusse haben dann einen zur Probe verbuddelt und nun wieder ausgegraben und - Hölle! - das Ding ist noch nicht vergammelt! Nun wird es keine Luftballons mehr geben...
        Sehr schade für die Kinder und - Achtung Ironie - die Welt wird jetzt bestimmt gerettet.

        Kommentar


        • #11
          Zitat von Horsti Beitrag anzeigen
          [SIZE=14px](...) Ein paar Pfiffikusse haben dann einen zur Probe verbuddelt und nun wieder ausgegraben und - Hölle! - das Ding ist noch nicht vergammelt! (...)
          Was habe die geglaubt? Das man da beim Verrotten zugucken kann???

          Kommentar


          • Horsti
            Horsti kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Bestimmt. 🤣
            Die zwei Schlauis machten ganz wichtige Gesichter auf dem Foto...

        • #12
          Um der leidigen Kunststoffdiskussion aus dem Weg zu gehen, habe ich mir jetzt ein Metallregal gekauft Naja, ein Holzregal wäre noch besser gewesen Aber hat da nicht so richtig gepasst.

          Kommentar


          • #13
            Ich war heute bei einem Vortrag über den Wald. Vortragender war ein Jäger und Forstwart.
            Den habe ich heute nach diesen Hülsen gefragt, die man im Wald über die jungen Bäume gibt, damit sie das Wild nicht verbeißt oder verfegt. Bei uns liegen die kaputten Trümmer dann nämlich immer im Wald herum und sehen sch….. aus!
            Ich wollte wissen, ob die aus Plastik sind oder doch irgendwann biologisch abbaubar. Leider hat er meine Befürchtungen bestätigt, sie verrotten nicht, sind also aus Kunststoff!
            Plastik das in Unmengen im Wald herum liegt und auch irgendwann zu Mikroplastik wird!!!!! Und ich überlege, ob ich meine Fleecejacke waschen darf...………..

            Vielleicht sind Euch diese Dinger auch schon aufgefallen? Eigentlich müsste der Waldbesitzer diese Hülsen wieder entfernen (Wenn er sie unter dem Laubhumus etc überhaupt noch alle findet). Doch die Grundbesitzer sind mit der Waldpflege momentan sowieso total überfordert, die schaffen das nicht. Falls sie überhaupt so denken!

            Kommentar


            • #14
              Zitat von Eva Beitrag anzeigen
              Ich war heute bei einem Vortrag über den Wald. Vortragender war ein Jäger und Forstwart.
              Den habe ich heute nach diesen Hülsen gefragt, die man im Wald über die jungen Bäume gibt, damit sie das Wild nicht verbeißt oder verfegt. Bei uns liegen die kaputten Trümmer dann nämlich immer im Wald herum und sehen sch….. aus!
              Ich wollte wissen, ob die aus Plastik sind oder doch irgendwann biologisch abbaubar. Leider hat er meine Befürchtungen bestätigt, sie verrotten nicht, sind also aus Kunststoff!
              Plastik das in Unmengen im Wald herum liegt und auch irgendwann zu Mikroplastik wird!!!!! Und ich überlege, ob ich meine Fleecejacke waschen darf...………..

              Vielleicht sind Euch diese Dinger auch schon aufgefallen? Eigentlich müsste der Waldbesitzer diese Hülsen wieder entfernen (Wenn er sie unter dem Laubhumus etc überhaupt noch alle findet). Doch die Grundbesitzer sind mit der Waldpflege momentan sowieso total überfordert, die schaffen das nicht. Falls sie überhaupt so denken!
              Tja, diese Wuchshülsen sind eigentlich sehr praktisch, aber leider auch ein Problem. Weiss auch nicht, ob es die in biologisch abbaubaren Plastik gibt. Aber biologisch abbaubar heisst nicht, das es innerhalb eines Jahres weg ist, sondern auch das braucht Jahre, bis es richtig verrottet und nicht nur in Mikroplastik verfällt!

              Kommentar


              • Eva
                Eva kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                innerhalb eines Jahres sollen sie wohl eh noch nicht verrotten, ich nehme an, die sollen schon ein paar Jahre ihren Dienst tun. Aber dass dann das Plastikzeugs zerbrochen denn Wald vermüllt, das will mir nicht in den Kopf. Wenn die Menschheit es schafft, auf dem Mond Forschungsstationen zu errichten, dann müßte es doch auch möglich sein, abbaubares Material für solche Wuchshülsen zu entwickeln.
                Denn dass es für Bundesforste und Großgrundbesitzer unmöglich ist, die Bruchstücke später aus dem umgebenden Gras, Reisig, Laub etc wieder zu entfernen und zu finden, leuchtet sogar mir ein. Noch dazu. wo sie jetzt gerade wegen des argen Arbeitsaufwandes für Käferholz-Fällungen völlig überfordert sind.

            • #15
              Die Hülsen zu kontrollieren ist doch auch im Sinne der Waldbesitzer . Sie sollen doch die neuen Anpflanzungen schützen .
              Das ist dann ja auch der Grund , wieso sie aus Kunststoff sind . Und der Schutz soll ja länger halten .

              Kommentar


              • Eva
                Eva kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ich glaube nicht, dass die es schaffen, diese zerbrochenen Dinger ein paar Jahre später zerbrochen und zersplittert wieder aus dem Wald raus zu holen. Das ist ein großer Aufwand! Darum müßten die biologisch abbaubar sein!
            Lädt...
            X