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Ungewöhnliche Rezepte

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  • Ungewöhnliche Rezepte

    Habe vor kurzem ein altes Rezeptbuch gefunden, von 1916. Das war Kriegszeit und entsprechend waren die Rezepte. Habe jetzt einfach Lust, ein paar Rezepte darin mit euch zu teilen.


    Vegetarische Wurst

    1/2 Pfund Hasenüsse (250 g)
    2 - 3 in Wasser getauchte, abgeriebene Semmeln
    1/2 geriebene Zwiebel
    1 - 2 Löffel gewiegte geröstete Champignons
    12 Stück Pistazienkerne, grob geschnitten
    etwas Salz
    etwas Butter
    1 Ei
    1 Prise Zucker

    Haselnüsse werden geschält und in Butter geröstet, grob geschnitten und mit den übrigen Zutaten vermengt. Dann formt man eine Wurst daraus und bindet sie ganz fest in ein Tuch und kocht sie 20 min in Wasser. In Scheiben schneiden und entweder so servieren oder nochmals Braten.

  • #2
    Das ist ja ein ganz interessanter Thread, den du da eröffnet hast. Finde ich sehr wertvoll. Alte Rezepte sind immer sehr interessant und reizen mich. Meine Schwiegeroma wird mir ihr handgeschriebenes Backbuch "vererben" und ich freue mich wahnsinnig, dass ich ihre Backkünste so weiterführen darf.

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    • #3
      Toll.....und ohne x Zusatzstoffe ...super
      Prima Idee

      Ich habe auch uralte Kochbücher ....werde ich mal rauskramen

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      • #4
        So jetzt nochmal ein ungewöhnliches Rezept:

        Sauermilchsuppe

        1/4 l Milch
        1 l Sauermilch
        1 Ei
        1 Löffel Kartoffelmehl
        geröstete Brotwürfel
        Salz

        Man verrührt 1/4 l der Sauermilch, die vorher abgerahmt wurde, mit dem Kartoffelmehl, lässt es unter Rühren kurz aufkochen. Gießt dann die übrige Sauermilch und Milch dazu, salzt sie und schlägt die Suppe auf dem Feuer schaumig.
        Der Rahm wird mit dem Eigelb verrührt, die Suppe dazu gequirlt und über geröstete Brotwürfel angerichtet.

        Wenn man die Suppe süß essen will, werden Eiweiß und Zucker mit etwas Vanille zu Schnee schlagen, in Häufchen auf die Suppe gesetzt und das ganze noch einige Minuten heiß gestellt.

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        • #5
          Zitat von alltilla Beitrag anzeigen

          Vegetarische Wurst

          1/2 Pfund Hasenüsse (250 g)
          2 - 3 in Wasser getauchte, abgeriebene Semmeln
          1/2 geriebene Zwiebel
          1 - 2 Löffel gewiegte geröstete Champignons
          12 Stück Pistazienkerne, grob geschnitten
          etwas Salz
          etwas Butter
          1 Ei
          1 Prise Zucker
          1/2 Pfund Hasenüsse und das soll vegetarisch sein?

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          • fuchsjaegerin
            fuchsjaegerin kommentierte
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            was sind denn "Hasenüsse" ???

          • alltilla
            alltilla kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            eigentlich sollte es Hasenküsse heissen

        • #6
          l wie lalalalala.................. nicht so streng sein, bist doch keine Oberlehrerin!!!

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          • fuchsjaegerin
            fuchsjaegerin kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            irgendwas klappt grade nicht
            Zuletzt geändert von fuchsjaegerin; 04.10.2019, 22:54.

          • fuchsjaegerin
            fuchsjaegerin kommentierte
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            inspiriert durch "hasenüsse vegetarisch ?"

          • fuchsjaegerin
            fuchsjaegerin kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            irgendwas klappt hier gerade nicht

        • #7
          Weißkrautklöschen (Verwendung als Suppeneinlage)

          1/2 Weißkrautkopf
          1 - 2 Eier
          Semmelbrösel
          Salz
          1 Stückchen Butter

          Man schneidet aus den Weißkraut die Rippen, läßt die Blätter im siedenden Salzwasser überkochen und abtropfen, wiegt sie fein oder gibt sie durch die Maschine.
          Butter wird schaumig gerührt, das vorbereitete Kraut, die 1 - 2 Eier dazugegeben, und die mit so viel Semmelbrösel vermischt, dass sich ein Teig formen lässt.
          Die Klöschen kann man kochen oder in Fett backen.

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          • Tussa
            Tussa kommentierte
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            das klingt gut

          • Krauthexlein
            Krauthexlein kommentierte
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            Das gefällt mir!!! Kommt noch Kümmel mit dran oder andere Gewürze?? Und was gibt es dazu??

          • alltilla
            alltilla kommentierte
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            Wie geschrieben, dass soll als Suppeneinlage verwendet werden...Habe es noch nie ausprobiert!
            Zuletzt geändert von alltilla; 07.10.2019, 21:35.

        • #8
          Laubfrösche

          1 Pfund Spinat
          1 Ei
          2 Semmeln
          Handvoll Petersilie und Kerbel
          etwas Zwiebel
          Salz

          Man brüht und wiegt den Spinat (es ist auch anderes Gemüse geeignet)
          Schneidet die Semmeln in Würfel, wiegt Petersilie und Kerbel fein und röstet alles in Butter
          Es wird alles vermischt und evtl. noch mit etwas Semmelbrösel gebunden
          Aus dem Teig werden Kugeln geformt, in Mehl gewendet und in heißen Fett gebacken

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          • kraeterfee
            kraeterfee kommentierte
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            Es klingt einfach, hört sich aber auch gleichzeitig sehr lecker an. Vor allem, man hat das Meiste parat.

        • #9
          die einfachsten Sachen sind oft die leckersten

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          • #10
            Verrührte Hirnsuppe

            1 Kalbshirn
            ca. 50 g Butter
            etwas Mehl
            Fleischbrühe
            2 Eidotter
            Brotschnitten

            Ein Kalbshirn wird eine Viertelstunde in lauwarmes Wasser gelegt, dann gehäutet
            Die eigroße Butter lässt man in einem Tiegel zerschleichen, gibt das Hirn hinein, verrührt es gut und dünstet es flüchtig
            Dann staube man zwei Löffel Mehl daran, verrühre es gut, verdünne es mit guter Fleischbrühe, giesse es durch ein Sieb in einen anderen Tiegel und lasse es gut aufkochen.
            Vor dem Anrichten legiere man es mit zwei Eidottern und gebe gebähte Brotschnitten hinzu


            Leider kann ich aus dem Rezept nicht erschliessen, was gebäht bedeutet. Im Netz habe ich gefunden (http://www.rezeptesammlung.net/steiermark_suppen.htm):

            Gebäht = Knusprig, krustig. Crouton, Semmeln oder Weißbrot; beliebig geschnitten oder ausgestochen, in Butter gebraten oder im Ofen gebäht, auch mit Käse überbacken.

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            • Tussa
              Tussa kommentierte
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              Hirn ist jetzt auch nicht so mein Ding

            • Krauthexlein
              Krauthexlein kommentierte
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              Allerdimgs gab es früher bei uns Bregen-Wurst. Bregen=Gehirn. Schmeckte wie sehr fettige Salami

            • alltilla
              alltilla kommentierte
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              Darum heisst es ja auch: ungewöhnliche Rezepte. Früher haben wir das Schweinehirn bei der Hausschlachtung in der Leberwurst verwendet!

          • #11
            Bei unserem Besuch der Slawenburg in Raddusch (Spreewald) habe ich mir beim Mittagsimbiss ein Kochbuch wie im Mittelaltergekauft. Am Samstag ist Kochabend mit meinem Mann und es wird eine mittelalterliche Erbsensuppe gekocht sowie ein mittelalterlicher Rehrücken. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: E7BD403D-565C-4C37-B0FD-A3F8F3D57F75.jpeg
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ID: 156381

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            • #12
              Da bin ich ja mal gespannt

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              • kraeterfee
                kraeterfee kommentierte
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                Wir auch und ich werde berichten.

            • #13
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 4D503662-C1A2-4C63-B896-6A603EAEAA74.jpeg
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ID: 156516Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 156517 Heute war bei uns der angekündigte mittelalterliche Kochabend.
              Es gab eine Erbsensuppe und einen Rehbraten mit Wurzelgemüse. Es war superlecker und wir platzen gleich 😂 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 156514Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 156515

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              • #14
                Ich mach mal wieder weiter:

                Vegetarischer Gänsebraten

                1 Pfund gelbe Erbsen
                ein Stückchen Butter
                1/8 l saure Milch
                einige Karotten
                etwas Zwiebel
                Semmelbrösel
                Mehl
                Salz
                Apfelscheiben

                Die Erbsen werden 12 Stunden in 1 Liter Wasser geweicht und dann halb weich gekocht. Dann gießt man das Wasser ab.
                Man füllt 1 liter kochendes Salzwasser auf die Erbsen, gibt die in Scheiben geschnittenen Karotten und Zwiebel dazu und kocht das ganze langsam mit Butter weich.
                Man streicht das ganze durch das Sieb, mischt Semmelbrösel und Mehl dazu, daß die Masse sich formen läßt und macht daraus einen schmalen länglichen Laib in Form einer Gänsebrust.
                Diesen Laib gibt man in eine Pfanne mit heißen Fett, legt Apfelscheiben hinein und brät das Gericht mit öfteren Begiessen mit Butter und Wasser. Es ist darauf zu achten, dass sich oben keine Kruste bildet, dazu streicht man öfters glatt und bepinselt mit Milch und Wasser.
                Die Bratenbrühe wird mit etwas Mehl verdickt und saurer Milch abgerührt und mit den Apfelstücken zu Tisch gereicht.
                Dazu gibt es Sauerkraut und Kartoffeln.

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                • fuchsjaegerin
                  fuchsjaegerin kommentierte
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                  hast Du das schon mal für uns vorgekostet ?

                • alltilla
                  alltilla kommentierte
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                  Nein, ich habe es nur abgetippt!

              • #15
                Aber das klingt richtig cool. Ich muss mal versuchen, dass ich meine Familie überzeugen kann. Oder ich bereite das mal heimlich zu 😊

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