Clematis richtig pflanzen

Die beste Pflanzzeit für die Königin der Kletterpflanzen ist von August bis Oktober. 
 
Die Clematis ist ein Klettergehölz mit einer umfangreichen Arten- und Formenvielfalt. Die Waldpflanze kommt so richtig zur Geltung, wenn sie ihren Baum oder Strauch erklommen und im Sonnenlicht ihren reichen Blütenflor entfaltet hat. 
 
Tipps für die Pflanzung
 
Eine neu gepflanzte Clematis braucht viel Zeit, bis sie sich eingewohnt hat. Haben Sie deshalb Geduld! So richtig gedeiht sie oft erst nach fünf Jahren.
 
Für die Pflanzzeit sollten Sie Trockenperioden meiden; pflanzen Sie deshalb am besten Ende August bis Oktober.
 
Die meisten Clematis bevorzugen einen feuchten, aber gut drainierten, am besten etwas kalkhaltigen Boden. Trockene Plätze und solche mit Staunässe sind nichts für sie. Bei verschlämmtem Boden bilden Schotter oder Gitterziegel (Baustoffhandlung) einen idealen Untergrund im Pflanzloch.
 
Das Pflanzloch sollte 40 cm breit und 40 cm tief sein. Vermischen Sie den Aushub mit Kompost und geben Sie je eine Handvoll Horn- und Knochenmehl dazu.
  
Setzen Sie die Clematis so tief – etwa 10 cm – so dass zwei Augenpaare mit in die Erde kommen. Sollte die Pflanze beschädigt werden, oder sogar die Clematiswelke bekommen, kann sie aus einem der schlafenden Augen erneut austreiben.
 
Oben heiß unten kühl
 
Clematis lieben einen heißen Kopf und kühle Füße. Für gleichmäßige Feuchtigkeit im Wurzelbereich sorgt eine Auflage aus Steinen. Bewährt hat sich grauer Kalkschotter mit einer Körnung von 8 bis 11 mm. Er verwittert langsam und gibt dabei kontinuierlich Kalk (= Dünger) ab. Ein weiteres Plus: Schnecken mögen die scharfen Kanten nicht.
 
Grüner Schutz
 
Als lebende Decke eignen sich Polster-Glockenblumen, Dost (z.B. Origanum vulgare ‚Thumbles Variety‘) und Salbei (Salvia officinalis ‚Icterina‘ und ‚Tricolor‘). Achtung: nicht zu nah an den Wurzelhals der Clematis pflanzen!
 
Niemals dursten lassen!
 
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Clematis niemals Durst leiden muss. Wassermangel führt schnell zum Zusammenbruch.
 
 
 
Foto: Rike  / pixelio.de
 
 
 
 
 
 
 
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