Dahlien überwintern

Elisa Al Rashid  / pixelio.de
Elisa Al Rashid / pixelio.de

 

So bringen Sie Ihre Dahlien heil durch die nass-kalte Jahreszeit.
 
Dahlien blühen unermüdlich bis in den Spätherbst, sofern keine Fröste dem farbenfrohen Schauspiel vorher ein Ende setzen, denn die Blätter dieser Mexikanerin vertragen keine Kälte. Bereits bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sterben sie ab.
Die Knollen werden spätestens Ende November aus der Erde geholt, da sie im feuchten und kalten Boden leicht faulen.
 
Ausgraben und Vorbereiten
■ Dahlien im Oktober, spätestens im November mitsamt dem Laub mit der Grabegabel aus dem Boden hebeln.
■ Den größten Teil der anhaftenden Erde entfernen und darauf achten, dass sich zwischen den fleischigen Wurzeln keine Schneckeneier befinden.
■ Nach dem Roden verbleiben die Wurzelstöcke noch 8 bis 10 Tage im Freien an einer vor Regen geschützten Stelle. So können sie noch etwas nachreifen.
■  In die hohlen Stängel darf keine Feuchtigkeit gelangen, da sie ansonsten faulen.
■ Vor dem Einräumen das abgestorbene Laub eine Handbreit über der Knolle abschneiden. Aus der Basis dieser Blattstummel erscheinen im Frühjahr die jungen Triebe.
Ins Haus holen
 
Ort: Dahlien müssen frostfrei (5–12 °C) und dunkel überwintern.
Gefäß: Flache, mit Zeitungspapier ausgelegte Holzkisten.
Verwenden Sie keine Plastiktüten, Kunststoffeimer oder geschlossene Kartons! Dahlien brauchen Luft, da sie sonst leicht faulen.
Abdecken: In sehr kühlen Räumen erübrigt sich das; in wärmeren Räumen streut man etwas ungedüngte Blumenerde oder alten Kompost um die Wurzeln und feuchtet sie hin und wieder an.
Kontrolle: Regelmäßig kontrollieren, ob sie faulen oder ob sich Schnecken mit den Dahlien eingeschlichen haben. Sie fressen die Knollen im Laufe des Winters von innen auf.
Wussten Sie, dass
>> … Dahlien nicht duften? Züchter versuchten immer wieder Dahlien Duft-Gene einzukreuzen – vergeblich. Bienen und andere Pollensammler lassen sich dadurch aber nicht vom Bestäuben der Blüten abhalten.
>> … die Blütenfarbe bei Dahlien häufig variiert? Meist treten diese Farbveränderungen bei einer Sorte spontan auf (Mutationen). Doch auch Temperatur und Standort wie Bodenart und Feuchte beeinflussen die Blütenfarbe.
Foto: Elisa Al Rashid  / pixelio.de
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