Der Ofen gibt den Ton an

Leseprobe aus kraut&rüben 8/2017

Der Ofen gibt den Ton an - kraut&rüben 8/2017

Kochen auf Holzfeuer – wer könnte dem keinen Spaß abgewinnen? Mit einem selbstgebautem Tonofen lässt sich ein ganzes Menü zubereiten.

Der kleine oberbayerische Ort Mooseurach ist Feenland. Eine Handvoll betagter Gebäude, die einst zu einem Gut gehörten, sind ganz und gar mit der Natur verwoben. „Hallo, sind wir hier richtig?“ Die offene Tür zur Werkstatt lädt zum Schauen ein.

Marianne Süßbauer tritt lachend aus der Gartenwildnis und begrüßt uns sechs kraut&rüben-Redakteurinnen nebst Fotografin Maira Falconi Borja. Die Keramikerin hat eine blaugemusterte Arbeitsschürze umgebunden und führt unsere Gruppe schnurstracks zu dem Tonofen, den wir heute nachbauen wollen – einem Gebilde aus zwei zylinderförmigen Hohlkörpern. Uff, ob das so einfach funktioniert? (…)

Modell aus Sri Lanka

Auf die Tonöfen kam sie vor zwei Jahren durch Künstlerfreundin Renata Hirtl. Die Freundin hatte die traditionelle Art des Ressourcen schonenden Kochens im Freien auf zwei Platten in Sri Lanka kennengelernt.

Tatsächlich braucht es nur wenige Späne Holz, um das Feuer für unser Mittagessen im größeren Hohlkörper, der jetzt auf Schamottsteinen steht, zu entfachen und am Brennen zu halten. In 15 bis 20 Minuten sind Reis und Gemüsepfanne fertig, und anschließend gibt es noch einen Muntermacher aus der guten alten Espressokanne. (…)

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