Der Staudengarten im September

Einige Stauden lassen sich jetzt gut pflanzen, teilen und verkleinern.  
 

Stauden verpflanzen und teilen

Im Staudenbeet wachsen einige Pflanzen stärker als andere. Damit sie ihre Nachbarn nicht unterdrücken, müssen sie alle paar Jahre verkleinert werden. Vielleicht möchten Sie auch einige Stauden teilen, um sie an einer anderen Stelle des Gartens anzupflanzen.

Mit Ausnahme der späten Astern, Chrysanthemen, Pfingstrosen und Iris lassen sich Stauden im September gut pflanzen, teilen und verkleinern. Die oberirdischen Pflanzenteile sind eindeutig zu erkennen, wodurch Sie es beim Teilen und Verkleinern leichter haben als im Frühjahr. Außerdem ist der Boden noch warm genug, so dass die verpflanzten Staudenteile vor dem Winter gut anwachsen.

Geht es nur darum, eine Pflanze zu verkleinern, stechen Sie einen Teil ab und belassen die andere Hälfte unangetastet. Das entstehende Loch füllen Sie mit Erde und etwas Kompost auf. Wollen Sie teilen, nehmen Sie vorsichtig die ganze Staude mit ihrem Wurzelstock heraus und trennen mit dem Spaten einzelne Stücke ab.

Teilbar oder nicht?

Bei einigen Storchschnabelarten (Geranium), Gelbem Lerchensporn (Corydalis lutea) und Fingerhut (Digitalis) ist Vorsicht geboten. Mehrere der oberirdischen Stängel entsprigen oft einem einzigen Wurzelansatz. Teilen ist dann nicht möglich.

Horstbildende Pflanzen wie Phlox, Sonnenhut (Echinacea), verschiedene Gräser, Mädchenauge (Coreopsis) und ähnlich wachsende Pflanzen lassen sich hingegen gut teilen.

Foto; Karl-Heinz Liebisch  / pixelio.de

 

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