Dicke Bohnen – Steckbrief

Dicke Bohnen – Steckbrief
Dicke Bohnen aus eigenem Anbau sind eine Bereicherung für die Küche - Foto: orestligetka / stock.adobe.com

Man kennt sie u.a. als Ackerbohne, Puffbohne, Saubohne. Die Namen für Dicke Bohnen sind vielfältig, ebenso wie ihre Verwendung in der Küche.

Dicke Bohnen (Vicia faba subsp. faba var. major) sind eine Wickenart und nur entfernt verwandt mit den Stangen- und Buschbohnen (Phaseolus vulgaris).  Beide Gattungen gehören zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).

Aussaat:
• bei offenem, frostfreiem Boden von Mitte Februar bis April

Standort:
• ideal sind tiefgründige, gleichmäßig feuchte und kalkhaltige Böden
• kälteverträglich bis –5 °C

Abstand:
• 15 bis –20 cm zwischen den Pflanzen
• Saattiefe 5– bis 8 cm
• Reihenabstand 50 cm

Düngen:
• Kompost
• Steinmehl
• Algenkalk

Mischkultur: gute Partner
• Kartoffeln
• Bohnenkraut
• Tomaten
• Gurken
• Kohlrabi
• Spinat u.a.

Pflegen:
• Wildkräuter entfernen
• Boden lockern
• bei Bedarf gießen
• Anhäufeln sorgt für festen Stand

Plagen:
• Schwarze Bohnenblattlaus bei trocken warmer Witterung
(Vorbeugen durch frühe Aussaat, stark befallene Triebspitzen ausbrechen)
• Befall der Samen durch Bohnenkäfer

Ernten:
• 2– bis 3 Monate nach der Aussaat (Juni)
• ausgewachsene grüne Hülsen mit milchreifen Kernen pflücken

Küche
• verwendet werden in der Regel nur die Samenkerne
• jung und klein schmecken sie am besten
• Verwendung für Salat, Suppe, Püree, Eintopf und als Gemüsebeilage

 

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