Die Blütensaison startet

 

Nach vielen grauen Wintertagen machen sie gute Laune: Frühlingsblüher, wie Primeln, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Narzissen, Tulpen, Ranunkeln und Co.
Zu den ersten Vorboten gehören Primeln. Am beliebtesten ist die Kissenprimel (Primula acaulis), die es in nahezu allen Farben von Weiß, über Rosa, Orange, Gelb, Rot bis hin zu vielen Blautönen am Markt gibt. Sonderfarben – wie zweifarbige Sorten – komplettieren das Sortiment. Erfolgreiche Züchtungen haben in den letzten Jahren für uniforme Serien mit frühzeitigen Blüten gesorgt, die den Angebotszeitraum am Markt verlängern. Aber auch große Blüten, halb- oder gefüllt blühende Sorten und interessante Farbnuancen stehen im Mittelpunkt der Züchtungsziele.
Primeln sollten einen kühlen Standort bekommen, im Zimmer nicht an der Heizung stehen und immer feucht, nicht nass stehen. Dank ihrer Farbenvielfalt eignen sich Primeln sehr gut zu Ton-in-Ton-Pflanzungen mit den verschiedensten Zwiebelblühern. Außerdem lassen sie sich mit früh blühenden Stauden kombinieren oder sogar mit Kräutern, wie beispielsweise Salbei oder Thymian.
Neben den Klassikern, wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen, den Tausendschön (Bellis), Stiefmütterchen (Viola) oder Vergissmeinnicht (Myosotis), gibt es auch kleinblütige Vertreter, wie Traubenhyazinthen (Muscari), Schneeglöckchen, Märzbecher oder Krokusse. Mit ihnen lassen sich nicht nur große Pflanzungen oder Balkonkästen dekorieren, sie bringen sogar kleine Schalen groß heraus.
Apropos Schale:
Neben Gefäßen aus Terracotta eignen sich Zinktöpfe, ausrangierte Zink-Wannen und Eimer, oder alte Emaille-Gefäße für ein stimmungsvolles Frühlingspotpourri. Bei Naturmaterialien, wie Körben aus Weide oder Sisal, sollte man wasserfeste Folie verwenden, bevor das Substrat eingefüllt wird.
Zwiebelblüher erzeugen den besten Blüheffekt, wenn mehrere Zwiebeln einer Pflanzenart an einer Stelle zusammengepflanzt sind.
Staunässe meiden
Wichtig ist zudem, dass das Wasser in den Pflanzgefäßen gut ablaufen kann, denn Zwiebelpflanzen reagieren auf Staunässe empfindlich. Damit die Erde durchlässig ist, kann sie mit etwas Sand aufgemischt werden. Bei schweren Böden besteht die Gefahr, dass die Zwiebeln verfaulen.
Draußen und drinnen
Die Frühlingsblüher gedeihen sowohl im Haus als auch im Freien. Stehen sie allerdings zu warm, verkürzt sich die Blütezeit.
Stehen sie im Freien macht ihnen eine Schneedecke in der Regel nichts aus. Droht jedoch starker Frost, empfiehlt es sich, vorgezogene Frühblüher mit einem Vlies zu schützen.
Quelle: GMH/FGJ
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