Die Spur der Wühler

Die Spur der Wühler - kraut&rüben 7/2017

Die Wühlmaus im Garten mag keiner, selbst wohlgesonnene Tierfreunde nicht.

Denn sie unterwandert Beete und erntet heimlich von unten Wurzelgemüse, Blumenzwiebeln und Co.

Lesen Sie in kraut&rüben 7/2017, wie man sie am besten los wird:

Beschwerden über die Große Wühlmaus erreichen die Redaktion regelmäßig. Unsere Leserin Bettina Gruber beispielsweise schimpft: „Der Übeltäter hat unsere Wiese kreuz und quer unterhöhlt, an manchen Stellen habe ich regelrecht Angst, einzubrechen.“
Ist die Wühlmaus unterwegs, gibt es im Gemüse-, Obst- und Ziergarten oft herbe Verluste, da sie sich Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie, Pastinake und Kartoffeln sowie Zwiebeln von Tulpe, Krokus und Lilie schmecken lässt und es auf die Wurzeln von Gehölzen, wie die von jungen Obstbäumen, Rosen sowie die von Clematis abgesehen hat.

Der auch als Schermaus oder Ostschermaus bekannte Wühler macht dann dem gutwilligsten Gärtner das Leben zur grünen Hölle. Unbeliebt wie sie sind vielleicht noch Schnecken und Ratten.

Mit dem Maulwurf verwechselt

Dass die Wühlmaus vielerorts auch Erdratte oder Wühlratte heißt, bestätigt ihren Rang am unteren Ende der Beliebtheitsskala. Doch ehe man sich überlegt, wie man sie schnell wieder los wird, sollte man sie und ihr Treiben erst einmal zweifelsfrei identifizieren. Denn oft wird dieses mit dem des Maulwurfs verwechselt.

Der Baumeister mit der spitzen Schnauze und den Grabeschaufeln richtet aber im Gegensatz zur Wühlmaus als Fleischfresser keinerlei Schaden an Pflanzen an. Karotten, Kartoffel und überhaupt alles Vegetarische lässt er links liegen! Stattdessen unterwandert er auf der Suche nach tierischer Beute wie Schnecken, Engerlingen und Regenwürmern den Garten. Er steht unter Artenschutz und darf nicht getötet werden. Seine Hügel und Tunnel unterscheiden sich von denen der Wühlmaus (siehe S. 67).

Verwühlprobe machen

Mit seinem Drang zu renovieren, verrät es sich durch die sogenannte Verwühlprobe: Dazu öffnet man das Gangsystem an 2 bis 3 Stellen auf einer Länge von jeweils 20 bis 30 cm. Ist bereits nach wenigen Stunden oder spätestens einem Tag alles repariert, ist sie die Wühlmaus, die hier wohnt. Die offenen Bereiche buddelt sie zu, indem sie diese von beiden Seiten umgräbt. Der Maulwurf dagegen lässt solche Stellen offen, unterwühlt diese, um darunter einen neuen Tunnel anzulegen.

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