Die Untermieter

Die Untermieter - kraut&rüben 5/2017

Kaum steht die Trockenmauer, ziehen die ersten Gäste ein. Viele Tiere und Pflanzen fühlen sich in den Fugen zwischen Steinen wohl. Wir verraten, wer in der Sonne und wer im Schatten wohnt und wie Sie diese Vielfalt fördern.

Stauden wie Zimbelkraut und Mauerpfeffer blühen gerne zwischen Steinen und bieten Insekten wie Schmetterlingen und Wildbienen Pollen und Nektar. Andere Tiere stehen zwar nicht auf diese Blütenkost, schätzen aber das Leben in, an und auf der Trockenmauer. Denn diese bietet ein angenehm warmes Kleinklima und Beute in Griffweite. Vögel picken hier kleines Getier wie Asseln und Spinnen, Blindschleichen und Eidechsen tanken Sonne, Kröten leben in den größeren Ritzen, ebenso wie Spitzmäuse.

Eine Mauer macht den Garten lebendig – egal, aus welchem Naturstein Sie diese bauen. Hauptsache, sie schichten diesen ohne Mörtel auf, damit sich die Höhlungen als Siedlungsorte für Pflanzen und Tiere nutzen lassen. Auch gestalterisch bietet so ein Bauwerk viel, da es Blickfang, Raumteiler und Sichtschutz sein kann. Außerdem hält es bei ausreichender Höhe an zugigen Orten Wind ab und an lauten Ecken Lärm. Eine halbhohe Mauer ist praktisch, um darauf Topfpflanzen zu platzieren und um verschiedenen Gartenräumen wie Kräuterbeeten, Sitzecken und Grillplätzen einen Rahmen zu geben. Außerdem lädt die Krone zum Verweilen und Ausruhen oder sogar zum Balancieren ein.

Mauern aus Natursteinen bieten sich an, um Gärten zu terrassieren oder um das Gelände abzugrenzen. Dabei verwenden Sie am besten Steine aus der Region, da sich diese harmonisch in den Garten und die nachbarschaftliche Umgebung einfügen. Es ist auch ökologisch und nachhaltig, da man sich lange Transportwege von schwerem Material und hohe Lieferkosten spart.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in kraut&rüben 5/2017

>> Einzelheft bestellen

>> kraut&rüben im Abo testen

Teilen