Düngen mit Holzasche?

Düngen mit Holzasche
Das kleine Häufchen Holzasche beinhaltet Schadstoffe - Foto: Christine Mall

Holzasche wird immer wieder als gehaltvoller Mehrnährstoffdünger mit einem hohen Kaliumanteil empfohlen, aber in der Asche verbergen sich auch unerwünschte Stoffe.

Beim Betrieb von Kamin und Kachelofen fällt reichlich Asche an. Wenn es sich um reine Holzasche handelt, liegt die Frage nahe, ob man sie denn im Garten verwenden kann, zum Beispiel als Dünger, zumal dies ein Beitrag zur Entlastung der Mülltonne wäre.

Die Bayerische Gartenakademie warnt vor der Entsorgung im Garten und auf dem Kompost: Ruß und Asche dürfen im Garten nicht verwendet werden, auch nicht aus der reinen Holzverbrennung.

Warum keine Holzasche für den Garten?

In unserer Umwelt befinden sich Schadstoffe und Schwermetalle, wie Cadmium und Blei, die von den Bäumen aufgenommen werden. Im Holz ist die Schwermetall-Konzentration noch gering, aber nach der Verbrennung des organischen Materials konzentrieren sich diese Schadstoffe in der Asche.

In den Kreislauf des Gartens ausgebracht, werden sich die unerwünschten Substanzen im Boden, aber auch in Gemüse, Obst und anderen Pflanzen wiederfinden.

Deshalb gilt als Fazit: Bringen Sie keine Holzasche in den Garten und auf den Kompost, auch nicht in kleinen Mengen!

Text: Brigitte Goss, Bayerische Gartenakademie

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