Echt scharf!

Junge Chilipflanzen im Topf (c) Sebastian Karkus  / pixelio.de
Junge Chilipflanzen im Topf (c) Sebastian Karkus / pixelio.de

Feurig-scharfe Chilis in Töpfen und Blumenkästen selbst gezogen liegen im Trend. Ab Februar wird ausgesät.
 
 
Die Überwinterung der tropischen Sträucher, Verwandte der Tomate, ist nicht ganz einfach. Das liegt an der typischen Lichtarmut unserer Winter, gepaart mit trockener Heizungsluft. An der Fensterbank überleben nur sehr robuste Sorten (zum Beispiel Sibirischer Hauspaprika). Und auch diese leiden im Zimmer oft unter Schädlingsbefall.
 
Besser ist es Chilis zurückzuschneiden und hell, kühl, aber frostfrei, bei fünf bis zehn Grad zu überwintern.
 

Sollte auch das schiefgehen, dann säen Sie eben sehr früh, ab Ende Februar bis Anfang März neue Chilis aus. Sie fruchten ab Spätsommer.

 
Ab Februar aussäen 
 
Halten Sie die Aussaatschalen warm und feucht und stellen Sie die Keimlinge an den sonnigsten Ort, den Sie im Haus vorfinden. Auch rechtzeitiges Pikieren sichert den flott wachsenden Chilis das nötige Platz- und Lichtangebot.
 
Stellen Sie die Pflanzen so bald es geht, das heißt wenn es garantiert nicht mehr friert und tagsüber schon recht warm ist, in den Frühbeetkasten oder ins Kleingewächshaus.
 
Setzen Sie Ihre Pflanzen in nahrhafte humose Erde und düngen Sie reichlich, vor allem dann, wenn Ihre Pflanzen nicht mehr recht vorankommen.
 
Der Vorteil der ausgesäten Pflanzen ist, dass diese weitgehend virusfrei sind, das ist bei gekauften Exemplaren nicht immer der Fall!
 
 
 
Foto: Sebastian Karkus  / pixelio.de
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