Christrosen – schöne Topfpflanzen zum Fest

Christrosen – schöne Topfpflanzen zum Fest
Helleborus niger im Korb als Winter-Gartendekoration – Foto: Natalia Greeske / stock.adobe.com

Christrosen sind begehrte Topfpflanzen in der Weihnachtszeit. Mit ihren schneeweißen Blüten verbreiten sie festliche Stimmung.

Christrosen – Winterblüher im Advent

Wenn sich die Natur im Winterschlaf befindet, sind Blüten echte Mangelware. Eine besonders schöne Ausnahme bilden Christrosen (Helleborus niger), auch Schneerosen genannt.

Besonders edel wirkt die Christrose mit weihnachtlicher Dekoration. Ein glänzender Übertopf, eine festliche Schleife und einige schimmernde Kugeln harmonieren gut mit den Blüten, ohne ihnen die Schau zu stehlen. Mit einer Lichterkette, die den Topf gekonnt in Szene setzt, macht der Adventsgruß auch bei Dunkelheit etwas her.

Christrosen wollen raus

So schön eine dekorierte Christrose auch aussieht, ein Platz im warmen Zimmer bekommt ihr höchstens ein paar Tage. Um sie am Leben zu erhalten, sollte sie kalt stehen – so wie in ihrem natürlichen Lebensraum in den Wäldern Zentraleuropas.

Christrosen sollten nach ihrem Auftritt als Weihnachtsdeko im Garten ausgepflanzt werden. Dort mögen sie einen schattigen Platz mit humosem Boden.

Wann blühen Christrosen?

Die Knospen öffnen sich je nach Sorte, Standort und Hilfe des Gärtners bereits im Dezember. Dabei können Kälte und Frost der mehrjährigen Staude nichts anhaben, was ihr auch den Namen Schneerose eingebracht hat.

Lange Freude mit Christrosen

Haben die immergrünen Stauden einen geeigneten Standort und werden sie in Ruhe gelassen, blühen sie 30 Jahre und länger. Dafür vergehen einige Jahre, bis die Christrose nach dem Aussäen zum ersten Mal Knospen bildet.

Christrosen-Legende

Vermutlich verdankt die Christrose ihren Namen dem Umstand, dass sie mit etwas Hilfe des Gärtners bereits zu Weihnachten blüht. Es wird jedoch auch eine Legende über die Entstehung der Art erzählt, die sich vor mehr als 2000 zugetragen haben soll. Demnach hatte ein Hirte auf dem Weg nach Bethlehem kein Geschenk dabei. Das brachte ihn zum Weinen. Dort, wo die Tränen auf die Erde fielen, wuchs eine Blüte so schön wie eine Rose. Der überglückliche Hirte brachte die „Christ-Rose“ dem Jesus-Kind als Geschenk.

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Quelle: GMH/BVE

 

 

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