Ein Herz für Igel

Leseprobe aus kraut&rüben 9/2017

Ein Herz für Igel

Jeder liebt sie, doch in vielen Gärten und in ausgeräumten Landschaften und Parks fällt ihnen das Überleben schwer.

Ein Beitrag von Martina Gehret, LBV

Der Igel ist ein Symbol für naturnahe Gärten, denn nur dort fühlt er sich wohl und findet genügend Nahrung. Jetzt, im Sommer, trifft man ihn nachts oft schmatzend im Gebüsch an. Die männlichen Tiere beginnen bereits, sich auf den bald anstehenden Winterschlaf vorzubereiten. Die Weibchen hingegen sind noch mit der Aufzucht der Jungen beschäftigt.

Die meisten Igelkinder werden nämlich im August geboren und immerhin noch jedes dritte Junge im September. Die Familie selbst besteht nur aus der Mutter und ihren Jungen. Der Vater hat sich bereits nach der erfolgreichen Paarung aus dem Staub gemacht.

Sechs Wochen lang werden die Jungen tagsüber von der Mutter gesäugt, nachts geht das Weibchen selbst auf Beutefang. Spätestens Ende Oktober sind dann auch die spät geborenen Kleinen selbstständig und versuchen sich von da an alleine durchzuschlagen.

Da die natürliche Nahrung der nachtaktiven Räuber aber bereits im Oktober deutlich zurückgeht, kommt es jedes Jahr aufs Neue für den Nachwuchs zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Wissenschaftler schätzen sogar, dass 70 % der Jungen den ersten Winterschlaf nicht überstehen. Eine sehr hohe Zahl. Dabei könnten ihre Überlebenschancen mit wenigen einfachen Maßnahmen deutlich verbessert werden.

Gemeint ist hier aber nicht Katzenfutter aus der Dose, sondern ein gut geeigneter Lebensraum, in dem das Tier alleine zurechtkommt. Wie das geht, verrate ich Ihnen gerne (…)

Den vollständigen Artikel lesen Sie in kraut&rüben 9/2017

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