Eine Nymphe stand Pate

Seidelbast (Daphne) Eine Nymphe stand Pate
Seidelbast (Daphne) (c) tom-dooley / pixelio.de
Der Seidelbast (Daphne) läuft besonders früh zur Höchstform auf, denn er öffnet seine duftenden Blüten manchmal bereits ab Februar.
Der botanische Name dieses schönen Vorfrühlingsblühers stammt aus der griechischen Mythologie: Daphne war eine Nymphe, die in einen Lorbeerbaum verwandelt wurde, um sie vor ihrem Verfolger Apollo zu schützen.
Weil die Blätter mancher Seidelbast-Arten denen des Lorbeerbaums ähneln, erhielt die Gattung den Namen Daphne.
Im Handel sind verschiedene Arten, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen. Besonders früh ist Daphne mezereum. Die Zweige verschwinden fast unter der Fülle der rosafarbenen Blüten. Die hübschen, dicht an dicht stehenden Blütensterne sind gut sichtbar, denn sie erscheinen schon vor dem Blattaustrieb. Es gibt auch Sorten, die weiß oder rot blühen.
Wegen der frühen und lange anhaltenden Blütezeit von Februar bis April ist dieser reichblühende, kleine Zierstrauch eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Eigenschaften – frühe Blüte und starker Duft – wird der Seidelbast von Kennern schon lange als Gartenpflanze geschätzt.
Vorsicht ist bei den im Sommer reifenden Beeren angebracht, denn sie sind giftig.
Quelle: PdM
Foto: tom-dooley  / pixelio.de
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