Elfenbegleiter

Elfenblumen erfreuen als Stauden ohnehin schon die Betrachter. Ihre Wirkung lässt sich durch andere Pflanzen aber noch steigern.
 
Zu beachten ist, dass mache Elfenblumen sehr ausbreitungsfreudig sind und sich mit ihren Ausläufern stark durchsetzen. Diese Arten, wie Epimedium x perralchicum `Frohnleiten‘ oder Epimedium pinnatum ssp. colchicum sollten nur mit Pflanzen kombiniert werden, die ebenfalls starkwüchsig sind.
 
„Funkien (Hosta) mit ihren attraktiven Blättern, Kerzenknöterich (Bistorta amplexicaulis) oder der weißblühende Waldgeißbart (Aruncus) können dem Ausbreitungsdrang der Elfenblumen entgegen halten und ergeben mit ihnen zusammen ein tolles Gartenbild“, weiß Eskuche.
 
Es gibt auch Elfenblumen, die horstig wachsen und verträglicher sind. Sorten von Epimedium grandiflorum oder Epimedium x youngianum in Sorten zum Beispiel lassen sich mit vielen Schattenstauden wie Farne (Asplenium, Polypodium), Zwergherzblume (Dicentra formosa), Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla), oder Schattengräser wie Segge (Carex) oder Japanisches Berggras (Hakonechloa) kombinieren. Die Blütenkerzen von Silberkerze (Cimicifuga) oder die duftigen violetten Blütenstände der Wiesenraut (Thalictrum) sind ebenfalls tolle Partner.
 
„Genial ist die Kombination mit Zwiebelpflanzen, die im ausgehenden Winter blühen“, schwärmt die Staudengärtnerin. Schneeglöckchen (Galanthus), Winterlinge (Eranthis), Buschwindröschen (Anemone nemorosa) oder Krokus (Crocus) eröffnen den Farbreigen im Beet und lassen dann die Blüten der Elfenblumen in den Vordergrund treten.
 
 
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