Erdmandel

Erdmandel- Foto: panthermedia.net / Ernesto Rosé

Die Erdmandel oder Chufa (Cyperus esculentus) bildet nahrhafte und angenehm schmeckende Wurzelknöllchen. Doch Vorsicht, sie neigt stark zum Wuchern!

Da sich Cyperus esculentus durch Ausläufer verbreitet und zum Wuchern neigt, sollte man mit dem Ausbringen im offenen Beet vorsichtig sein. Für einen Testanbau setzt man die Pflanze am besten in ein Pflanzgefäß.

In frostfreien Gebieten, unter anderem in den Niederlanden, hat sich das robuste Gras zu einem gefürchteten Unkraut gemausert, das die heimische Flora verdrängt.

Die Erdmandel

Schon die alten Ägypter kultivierten das ostafrikanische Gras, die Araber führten es nach Südeuropa ein. Man bereitete daraus allerlei Süßspeisen, presste Öl aus den Knöllchen oder röstete sie zu Kaffee-Ersatz.

Erdmandeln schmecken roh nach einer Mischung aus Paranuss und Kokosnuss, getrocknet nach Mandeln. Die Knöllchen bestehen zu mehr als 25% aus ungesättigten Fettsäuren ähnlich wie Olivenöl, außerdem enthalten sie viele Vitamine und Mineralstoffe.

Erdmandel anbauen

Die Erdmandel gedeiht an vollsonnigen Plätzen. Ab Mitte Mai legt man die Wurzelknöllchen im Abstand von 30 bis  40 cm in die Erde. Nach einem Monat treiben sie aus und bilden kompakte Grasbüschel.

Wird das Laub nach dem ersten Frost gelb, gräbt man den Wurzelballen aus und erntet die Knöllchen. Sie werden abgezupft und unter fließendem Wasser gespült. Dabei reibt man sie zwischen den Händen, um die äußere Haut abzustreifen. Danach lässt man die Knöllchen ausgebreitet auf einem Tuch trocknen.

Teilen