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Tipps für die Anzucht: Fitte Jungpflanzen vorziehen

Keimlinge stehen sich schnell gegenseitig im Weg. Außerdem haben Jungpflanzen spezielle Bedürfnisse. Damit die Anzucht gelingt und sich kräftige Pflanzen entwickeln, ist das Händchen des Gärtners gefragt.

Keimlinge im Topf
Nachdem sich die Keimblätter entwickelt sind, können die Sämlinge pikiert werden.

Wer seine Pflanzen selbst vorziehen möchte, sollte die besonderen Bedürfnisse von Jungpflanzen kennen. Die Samen kommen in nährstoffarme Anzuchterde. Aber wenn sich die Keimblätter von Sämlingen voll entfaltet haben, ändern sich die Ansprüche der Jungpflanzen. Sie benötigen nicht nur mehr Platz, um sich gut entwickeln zu können, sondern auch mehr Nährstoffe.

Entweder man setzt die Sämlinge mit Hilfe eines Pikierstabs behutsam in größerem Abstand in eine neue Kiste oder sofort einzeln in einen kleinen Topf. In das neue Zuhause darf jetzt vorgedüngte Blumenerde. Damit die Pflanzen einerseits genug Halt haben und andererseits nicht zu faulen beginnen, werden Sie so tief gepflanzt, dass Keimblätter 1 bis 2 cm über der Erde stehen.

Licht Ja, pralle Sonne Nein

Junge Tomatenpflanzen
Damit Tomaten nicht vergeilen brauchen sie bei der Anzucht viel Licht.

Die noch jungen Pflänzchen brauchen viel Licht zum wachsen. Daher sollten sie an einem hellen Ort, aber nicht in der vollen Sonne stehen.

  • An zu dunklen Plätzen, bilden sie lange, weiche Triebe, die leicht von Krankheiten und Schädlingen befallen werden.
  • In der prallen Sonne würden die zarten Blätter und Sprosse verbrennen. Ein dünnes Vlies, das man locker über die Schalen oder Töpfe breitet, hält direkte Sonnenstrahlen ab.

Tipp für buschige Pflanzen

Damit buschige Pflanzen heranwachsen, gilt es, ihre Verzweigung zu fördern. Sobald der Hauptspross 5 bis 6 Blätter oder Blattpaare trägt, zwicken sie ihn mit den Fingernägeln oder einer Nagelschere bis auf 2 bis 3 Blätter oder Blattpaare ab. An dieser Stelle treiben bald zwei neue Seitensprosse aus.

Auch dosierter Stress schadet den Blumen-Zöglingen nicht. Streifen Sie täglich einmal mit der flachen Hand über die Pflänzchen. Dadurch wachsen sie kompakt, statt in die Höhe zu schießen. In der Natur übernimmt diese Aufgabe der Wind, in vielen Jungpflanzen-Gärtnereien automatisch gesteuerte Bürsten.
 

Ans Etikett denken!

Bis zur Blüte oder Frucht dauert es noch eine Weile. Möglicherweise werden die Pflänzchen noch ein, zwei weitere Male umgetopft. Dabei gilt es, auch immer die Etiketten mit Art- und eventuell Sortennamen mit umzuziehen. Andernfalls verliert man schnell den Überblick, was wo gewachsen ist.

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